Ich reagiere über, ich, ich stecke Häuser an

Stangen / Wiese / Brandstiftung / Leichen
oder … dann würden wir das eben auf den Acker werfen…


Telefonprotokoll zweier Telefonate vom 20. 3. 2003.
Anrufer Udo Pohlmann, Teilnehmer Rainer Koch:
Start:

Udo Pohlmann
Ja, hier ist Herr Pohlmann !

Rainer Koch
Herr Pohlmann, gut dass Sie sich melden, ich bin grad ` mit meinem Lagermeister hier ….. Ähm, die Stangen, die wollen wir wissen, wo Sie die hin haben wollen.

Udo Pohlmann
Wieso hinhaben wollen ? Ich möchte doch, dass die da stehen bleiben.

Rainer Koch
Herr Pohlmann, ich bin nervlich Ihretwegen angegriffen ….

Udo Pohlmann
Ja ……….

Rainer Koch
Ich möchte ehrlich gesagt, hatte ich Ihnen betont zu sagen, keine Geschäfte mehr machen, ich hab` ehrlich gesagt, mittelstark die Nase voll. Herr Herr Michels, Herr Pohlmann ist grade dran. Der will, dass die Sachen stehen bleiben, kann mir aber auch kein alt, ach so ! Wann werden denn dann die Sachen von Ihnen abgeholt ?

Udo Pohlmann
Ich war heute da gewesen. Ich ging auf die ……..

Rainer Koch
Haben Sie zufälliger Weise einen Lieferschein von irgend einer Palette abgerissen ?

Udo Pohlmann
Nein. Ich ging dann die Treppe hoch und wollte mal, wollte mal dahin gehen

Rainer Koch
Ja.

Udo Pohlmann
Da merkte ich, dass da Geländer lose ist.

Rainer Koch
Ja, das muß mit dem Geländer an der Wand befestigt werden, damit haben Sie Recht.

Udo Pohlmann
Aha.

Rainer Koch
Und diese Rohre, die da oben sind, da kann ich keine Mitarbeiter drauf rum tänzeln lassen, die müssen wir da wegnehmen.

Udo Pohlmann
Tcha, wenn ich die Rohre da runter nehme, muß ich doch erst auf die Leiter, auf die Treppe. Sie haben das doch wieder zubarrikadiert.

Rainer Koch
Herr Michel, machen Sie mal auf. Sie, der meint, wir hätten was zubarrikadiert.

Udo Pohlmann
Ja, entweder stehen da Paletten im Wege, ………..

Rainer Koch
Da hab` ich nix zubarrikadiert.

Udo Pohlmann
Da stehen Paletten mit Radlappen.

Rainer Koch
Ja, Reifen, die können Sie ganz normal mit `n Hubwagen wegziehen.

Udo Pohlmann
Ich soll Ihre Sachen da verschieben ?

Rainer Koch
Sie brauchen das jetzt gar nicht, Sie merken gar nicht, ich ekele mich, wenn ich in meine Halle reingehe.

Udo Pohlmann
Warum ?

Rainer Koch
Und weil das Müll ist. Weil das absoluter Kern Müll ist.

Udo Pohlmann
Das ist kein Müll.

Rainer Koch
Ganz höflich ich will das nicht mehr. Ich hab eine Antipathie gegen diesen Müllberg.

Udo Pohlmann
Jah.

Rainer Koch
Ganzhöflich gesagt. Ich wollte Ihnen helfen. Diese Hilfe ist schändlicher Weise von Ihnen ausgenutzt worden und Sie bringen mich in eine verdammt schwierige Situation.

Udo Pohlmann
Wodurch ?

Rainer Koch
Durch diese Gegenstände, die hier sind und ich will sie nicht mehr.

Udo Pohlmann
Gut, ……. ab

Rainer Koch
Thema Stangen, da könnten Sie ganz ideal die Stangen von da oben runter nehmen. Überhaupt kein Thema, genau so wie wir es Samstag Ihretwegen jetzt machen.

Udo Pohlmann
Aber Samstag jetzt, nicht Freitag ?

Rainer Koch
Freitag und Samstag, wir werden da 2 Tage für brauchen. Herr Pohlmann, äh, Ihre Situation, äh, verbessert sich in kleinster Weise, wenn Sie mir hier Probleme machen wollen.

Udo Pohlmann
Ich mache Ihnen keine Probleme, aber ich muß doch auch wenigstens ein paar Tage Zeit haben, die Sachen wieder weg zu tun.

Rainer Koch
Sie haben doch in Windel `ne Bude, hatten Sie mir gesagt.

Udo Pohlmann
Ja.

Rainer Koch
So, ich bin noch so freundlich, ich liefere Ihnen das bis Windel hin.

Udo Pohlmann
Nein, ich war da gewesen, niemand hat mir geholfen, die schweren Heissmangeln einzuladen. Letztes Mal.

Rainer Koch
Sie hatten keinen gefragt. Wir standen hier. Herr ….

Udo Pohlmann
Aijaijaijaijai.

Rainer Koch
Ja, nenenenenene, jetzt nicht den Hochnäsigen raushängen lassen, ich sage Ihnen ganz höflich, machen Sie morgen die Stangen hier weg und schaffen Sie uns einen Gang entlang der Wand. Wir müssen da ein Geländer befestigen. Das haben Sie schon richtig beobachtet. Ich nkriege hier größte Probleme, wenn mir Leute hier abstürzen.

Udo Pohlmann
Das sagt man aber doch vorher, ein zwei Monate vorher.

Rainer Koch
Nein, das sage ich Ihnen ein zwei Tage, oder ein zwei Wochen vorher und ich habe Ihnen immer gesagt, ich habe Ihnen Zweifeln lassen, dass wir nicht alt werden, in dieser Halle. Nie !

Udo Pohlmann
Aber ein paar Tage vorher, ist ein bisschen wenig.

Rainer Koch
Herr Pohlmann, ich muß zusehen, wie die Leute Zeit haben und Möglichkeiten haben. So und dieses Geländer, äh, das muß gekontert werden, mit dem bestehenden Geländer, das haben Sie alles richtig beobachtet.

Udo Pohlmann
Das eine Geländer ist locker. Da darf ich doch so nicht raufgehen.

Rainer Koch
Ja, wenn mir einer hier runter fällt, dann bin ich dran. Verstehen Sie das ?

Udo Pohlmann
Ach so.

Rainer Koch
Ich will umgehend da jetzt ein Geländer da dran machen, ein richtiges förmliches Geländer, so dass die Berufsgenossenschaft auch keine Probleme machen kann. Herr Pohlmann, Sie haben mir signalisiert, Sie hätten in Windel `ne Bude.

Udo Pohlmann
Ja, das ist richtig

Rainer Koch
So, dann, dann bringen wir Ihnen die Sachen dahin. Ich will Ihnen keinen Schaden zufügen, aber wenn Sie mir Schaden zufügen, muß ich diesen Schaden von mir abwenden.

Udo Pohlmann
Welcher Schaden ist das denn ?

Rainer Koch
Indem Sie hier nicht räumen !

Udo Pohlmann
Ja warum soll, warum haben Sie mir denn diese Fläche gegeben ? Die 18 Quadrat Meter

Rainer Koch
Ich habe Ihnen eine Fläche gegeben, die ursprünglich 10 Palettenplätze beinhaltet hatte und Sie sind mittlerweile, na ich will mal ganz vorsichtig anfangen, ein Drittel der Lagerfläche, haben Sie belegt. Das war niemals abgesprochen. Niemals. Ich hab` mit Speditionen Ärger gekriegt, OK, hab` mir die Sache selbst an` s Bein gebunden, Ihre, wissen Sie, ich will nicht mehr. Das müssen Sie verstehen. Ich will Ihnen aber auch keinen Ärger machen, aber wenn Sie mir Ärger machen, dann, dann ist mein Hemd näher, als die Hose.

Udo Pohlmann
Ich mache Ihnen keine Ärger, ich möchte ganz einfach, dass die Sachen, nicht am Freitag, oder Samstag weggetan werden, ich möchte eigentlich, hatte ich vorgehabt, dass, wenn die Treppe da steht, die Kartons und die anderen Sachen, die ich nur mal schnell davor gestellt hab, wieder weg geräumt werden, damit ich dann an die großen Sachen dran komme und dann dauert es nicht lange, dann ist wieder bloß die Hälfte da. Wenn Sie jetzt auch noch wollen, dass ich an der Wand Platz mache, dann muß ich auf Ihre Paletten rauf, oder ich muß die ja zur Seite tun und und was denken Sie, was das für Komplikationen gibt, da einen Meter schmalen Gang, da wieder Sachen weg zu holen, das ist Unsinn.

Rainer Koch
Herr ……

Udo Pohlmann
Ich muß auf der linken Seite anfangen, wo ich zuletzt was hingestellt hab. Die Sachen, die sollten da gar nicht stehen. Die hab` ich wegen Ihrer Treppe da mal ganz kurz hingestellt, mit Herrn Michel zusammen. Da sollte nämlich nach 3 Tagen die Treppe hin, die ist wahrscheinlich nach 3 Wochen immer noch nicht ganz fertig.

Rainer Koch
Die ist fertig und die ist drin, ein Glück.

Udo Pohlmann
Ja, aber das Geländer ist nicht dran.

Rainer Koch
Aber Sie können mir doch jetzt nicht vorschreiben, wann ich was zu machen habe. Ist Ihnen das eigentlich …….

Udo Pohlmann
Nein, aber ich habe jetzt auch 3 Wochen drauf gewartet, dass die Treppe da dran geht, damit ich die Sachen da wieder wegstellen kann.

Rainer Koch
Herr Pohlmann …….

Udo Pohlmann
Ich muß an die Wohnzimmerschränke dran.

Rainer Koch
Ich möchte, dass Ihre Sachen zum ersten April hier raus sind. Richtig ? Haben Sie das akustisch verstanden ?

Udo Pohlmann
Ja.

Rainer Koch
Gut. Wenn Sie mir sagen, Sie schaffen es jetzt am Freitag nicht, sondern Sie schaffen es erst am Samstag, dann lass` ich mich erneut drauf ein, aber viel weiter kann ich Ihnen nicht mehr entgegen kommen.

Udo Pohlmann
Das ist kein Entgegenkommen.

Rainer Koch
Das ist ein verdammtes Entgegenkommen. Samstag ist bestes Wetter.

Udo Pohlmann
Nein, nein

Rainer Koch
Ich stelle Ihnen das alles auf die Wiese. Wenn Sie das nicht glauben, ich mache das.

Udo Pohlmann
Meine ganzen Sachen wollen Sie auf die Wiese stellen ?

Rainer Koch
Nein, circa 5 Anhänger………… Wo wir Ihnen die Anlieferungszeiten benannt haben.

Udo Pohlmann
Welche Zeiten sind das ?

Rainer Koch
Hatte ich Ihnen ja gesacht.

Udo Pohlmann
Ja, da war ich doch gerade weg gewesen, jetzt hab` ich `n Kugelschreiber in der Hand. 10 ?

Rainer Koch
10 Uhr, 10 Uhr 30, 12 Uhr 15, 14 Uhr 15 und dann noch mal eventuell 17 Uhr.

Udo Pohlmann
Ich schreibe auf, 10 Uhr 30 wollen Sie die Sachen bringen und ?

Rainer Koch
Ne, jetzt nicht noch mal.

Udo Pohlmann
12 Uhr 15 ?

Rainer Koch
Ich hab` jetzt 3 mal wiederholt Ihnen das, einmal war der Kugelschreiber nicht da,

Udo Pohlmann
Ich bin hier

Rainer Koch
Und das dritte Mal hab` ich keine lange Weile mehr.

Udo Pohlmann
Keine mehr ? Ich hab` jetzt die 2 Zeiten mitgeschrieben.

Rainer Koch
Ja, dann das ist dann Ihr Problem

Udo Pohlmann
17 Uhr war da noch, ne ?

Rainer Koch
Laut und deutlich benannt.

Udo Pohlmann
Ja, aber in was für einem Tempo, ne ?

Rainer Koch
Hm, ich bin manchmal noch schneller. Herr Pohlmann, wie verbleiben wir jetzt ? Wann ist die Halle leer ?

Udo Pohlmann
Das weiß ich selber nicht.

Rainer Koch
Das ist mir zu wenig. Sie sagen mir jetzt heute Abend, wann Sie die Halle leer haben.

Udo Pohlmann
Ich kann die Halle nicht leer machen.

Rainer Koch
Sie haben ein Lager angemietet.

Udo Pohlmann
Ja, das Lager ist voll.

Rainer Koch
Das Lager kann nicht voll sein, das haben Sie doch erst grad angemietet.

Udo Pohlmann
Nein, das ist vollgemacht. Ja, da ist doch der ganze Rest drin.

Rainer Koch
Herr Pohlmann.

Udo Pohlmann
Das war ein kleiner Raum gewesen.

Rainer Koch
Ich weiß nicht, was Sie für Sachen lagern, aber jetzt ich hab das Gefühl, das erschlägt mich alles, ich träume nachts von diesen ganzen… Und wertlos. Herr Pohlmann, ich hab` es bewerten lassen, von meinem Flohmarktspezialisten, da lachen Sie sich aber kaputt, was der gesacht hat.

Udo Pohlmann
Nein, ich lache nicht. Ich kenne keine Flohmarktspezialisten.

Rainer Koch
Doch …

Udo Pohlmann
Spezialisten machen keine Flohmärkte, Spezialisten …..

Rainer Koch
Seit ….. Jahren vermarktet der Flohmarktsachen ……

Udo Pohlmann
Spezialisten, die gehen in` s Internet, ne ?

Rainer Koch
Ja, das ist Ihre ……

Udo Pohlmann
Ich habe am Sonntag versteigert, eine Orthese für 88 Euro in ein par Stunden.

Rainer Koch
Was für `ne Orthese, was ist das ?

Udo Pohlmann
Ein Bauchstabilisator, der wäre eben so auf den Müll gegangen wie alle anderen Sachen.

Rainer Koch
Der Zufallstreffer soll Ihr Glück sein. Herr Pohlmann ….

Udo Pohlmann
Es ist ganz einfach, die Sachen hätten längst weg sein können, ich habe 3 Wochen gewartet, bis die Treppe dran geht, damit ich zuerst an die Wohnzimmerschränke dran komme

Rainer Koch
Sie reden einen Blödsinn, jetzt hab` ich wahrscheinlich Schuld, warum Sie nicht geräumt haben, ne ?

Udo Pohlmann
Ja sicher !

Rainer Koch
Jau !

Udo Pohlmann
Ich hab` n eMail bekommen ….

Rainer Koch
Das Maas ist voll

Udo Pohlmann
In 3 ………..

Rainer Koch
Herr Michel , ich bin Schuld, dass er seine Sachen da nicht raus gekriegt hat.

Udo Pohlmann
Nicht Schuld, schuldig.

Rainer Koch
Weil die Treppe verspätet eingebaut worden ist, meines Wissens hatten, hatten wir Ihnen das gesagt und er ist nicht angetreten und einen Samstag war Bernhard krank. War es nicht so ? So. Einen Samstag waren wir mal ………….

Udo Pohlmann
Es sollte ja nicht Samstag sein.

Rainer Koch
Davor den Samstag, da war sind Sie gar nicht ran getreten. Haben überhaupt nix weggeräumt.

Udo Pohlmann
Das war auch ein Termin, der nicht passend war, ne?

Rainer Koch
Ja, der war Ihnen nicht passend, aber uns war er passend.

Udo Pohlmann
Wenn man 3 Tage vorher ein eMail schickt, dann ist das ein bisschen wenig, ne ?

Rainer Koch
So, Herr Pohlmann, wie kriegen wir das hier, wie kriegen wir die Kuh vom Eis ?

Udo Pohlmann
Das ist ganz einfach, ich muß zuerst die Sachen da hinten, die auf der linken Seite stehen, die Kartons, die ich mit Michel zusammen aufgestellt habe, die müssen wieder weg und dann komm ich an die großen Sachen dran und dann komm ich ans Innere dran. So einfach ist das.

Rainer Koch
Ich weiß nicht, was da einfach ist.

Udo Pohlmann
In der …. ist doch ne leere Garage ?

Rainer Koch
Sie sind gut. Krieg ich bis dahin auch noch. Ich weiß nicht wo, aber dann kriegen Sie noch irgend wo eine.

Udo Pohlmann
Ja, eine Garage muß ich schon haben, da mussten die Sachen nämlich rein, ne ? Die ganzen guten wertvollen Sachen.

Rainer Koch
Ich verstehe nicht, warum Sie nicht `n ganz großen Teil in Müll werfen. Also 4 Leute, übereinstimmend gesagt, der überwiegende Teil ist Schrott und Sie können sich da nicht von trennen, das ist mir unerklärlich.

Udo Pohlmann
Nein !

Rainer Koch
Unbergwerk, dann erzählen Sie den Michels noch, lagern ist besser, als entsorgen also, das sind alles Sprüche, Mann, Mann …..

Udo Pohlmann
Eigentlich wollte der Michel selber die Sachen fotografieren und versteigern. Ne ? Dann hab` ich etwa einen, zwei Monate gewartet, bis er seine Kamera hat und dann erfuhr ich, er hat sie ja schon längst.

Rainer Koch
Der Mann hat glaub ich überhaupt kein Interesse mehr, mit Ihnen zu arbeiten.

Udo Pohlmann
Das, das muß man vorher sagen.

Rainer Koch
Genau so wenig, wie ich noch weiter Interesse mit Ihnen habe, zu arbeiten.

Udo Pohlmann
Ja, ich kann` s nicht ändern.

Rainer Koch
Jetzt wollen Sie die Garage haben, ne ?

Udo Pohlmann
Ich brauche wohl ein Lager dafür, für die neuen Sachen. Für die da eingelagerten Sachen. Die Hälfte davon, könnte in einer Woche versteigert sein. Aber wenn ich Ihretwegen mein Lager zu baue, verbaue, dann kann ich auch an die Sache nicht ran. Ich warte hier etwa einen Monat, dass ich an die Wohnzimmerschränke dran komme, da eine Kundin die wohl beobachten, begutachten und kaufen möchte. Und ich komm Daniecht dran, weil überall die Kartons …

Rainer Koch
Meinetwegen nicht an seine Sachen dran

Udo Pohlmann
Ja, wo soll ich denn die Sachen hinstellen, die vor den Wohnzimmerschränken stehen.

Rainer Koch
Also ich höre gerade, Herr Michel stände Ihnen auch zur Verfügung, großen Hof, wir können alles rausräumen ….

Udo Pohlmann
Nach draußen.

Rainer Koch
Und dann wieder einräumen.

Udo Pohlmann
Wieder einräumen.

Rainer Koch
Ja, Sie kommen immer dran. Ja Sie haben mir gerade gesagt, Sie kommen nicht dran. Das ist ja dann nicht wahr.

Udo Pohlmann
An die Wohnzimmerschränke, wohlbemerkt.

Rainer Koch
Indem Sie alles rausräumen.

Udo Pohlmann
Wenn ich alles rausräume, da bin ich aber schön dran, dann muß ich woanders anfangen, ich muß auf der linken Seite anfangen, weil ich da die Sachen hingestellt habe, die an den Wohnzimmerschränken dran gelehnt.

Rainer Koch
Also wir haben hier auf dem Hof, etwa 10 Meter im Quadrat. Bestes Wetter stellt sich Samstag ein. Also davon bin ich fest von überzeugt.

Udo Pohlmann
Für jeden einzelnen Artikel einmal das ganze Lager ein und aus räumen ?

Rainer Koch
Ne, für jeden einzelnen Artikel nicht, für die guten Sachen. Was meine Sie Herr Michel ? Herr Michel will auch Ihnen noch helfen.

Udo Pohlmann
Er kann mir nicht helfen.

Rainer Koch
Also Sie können ihm nicht helfen. Um sonst, au, au.

Udo Pohlmann
Wie haben Sie sich das mit der Anlieferung gedacht, Sie wollen die Sachen aus dem Lager rausräumen und auf die Wiese stellen ?

Rainer Koch
Ne.

Udo Pohlmann
So wie das rote Sofa zum Beispiel, ne ?

Rainer Koch
Wir stellen das, was nass werden kann, also die Rohre, die kommen auf die Wiese und was noch gut, oder noch fraglich ist, wo Sie also gesteigerten Wert noch drauf legen, das stellen wir Ihnen direkt in den Eingangsbereich, in den Flur rein.

Udo Pohlmann
In welchen Flur denn ?

Rainer Koch
Vom, vor der Haustür, welche Nummer hat das noch mal ? 24 Ja.

Udo Pohlmann
Da wollen Sie einfach so auf die Terrasse stellen, sozusagen.

Rainer Koch
Gut überdacht und gut sichtbar für Sie, dass Sie nicht das Gefühl haben, dass wir irgend was illegal gemacht haben.

Udo Pohlmann
Soo und wer hat das rote Sofa dahingestellt ?

Rainer Koch
Das weißlich nicht.

Udo Pohlmann
Das wissen Sie nicht. Aber sonst hat doch niemand den Schlüssen zu dem Hof, ne ? Und einen Anhänger und weiß, wo ich wohne.

Rainer Koch
Hier wissen so viele Leute, wo Sie mittlerweile wohnen. Ihre Mitarbeiter haben sich auch übereinstimmend positiv, über Sie ausgelassen. Also zuzutrauen, ach übrigens, die könnte ich auch mal anrufen.

Udo Pohlmann
Hm ?

Rainer Koch
Vielleicht können die mir helfen ausräumen.

Udo Pohlmann
Die Leute ?

Rainer Koch
Ja. Die sind sicherlich besonders gut auf Sie zu sprechen. Herr Pohlmann, Herr Pohlmann, aber jetzt unabhängig davon, ich ziehe das Programm durch und wenn Sie mir überhaupt nicht signalisieren, wann Sie hier rausgehen.

Udo Pohlmann
Ich habe Ihnen gesagt, wie das ist.

Rainer Koch
Unmissverständlich und ganz klag gesprochen. Ich schmeiße diese Sachen, so wie sie hier sind, geordnet, nach Verderblichkeit, hätte ich fast gesagt, Wasserempfindlichkeit, entweder bei Ihnen auf den Acker, oder eben auf die, ja, auf Balkon, oder in Flurbereich.

Udo Pohlmann
Ist das legal ?

Rainer Koch
Schild dran, dann kriegen Sie ein Schild dran: Eigentum, Firma Pohlmann.

Udo Pohlmann
Ist das legal ?

Rainer Koch
Ja sicher ist das legal, genau so legal, wie Sie die Sachen unterstellen. Ich will es ja nicht mehr.

Udo Pohlmann
Ich hatte nicht so viele Sachen bei Ihnen hingestellt, in dem Sinne, dass die einfach so da stehen bleiben sollen. Ich hatte Ihnen das Lager umgeräumt, weil Sie die Treppe da dran bauen , hab` ich Ihnen schon öfters gesagt, mehrmals, jetzt eben auch schon. 3 Meter ! 3 Meter Lagerfläche hab ich umgestellt.

Rainer Koch
Nur weil wir `ne Treppe eingebaut haben.

Udo Pohlmann
Die 3 Wochen lang daneben lag, ne ?

Rainer Koch
Ja.

Udo Pohlmann
In den 3 Wochen …

Rainer Koch
Einmal war der Monteur nicht da und einmal waren Sie nicht da.

Udo Pohlmann
Da kann ich nichts für, dass Ihr M….. krank ist. In den ganzen 3, in den ganzen 3 Wochen, hätte ich etwa die Hälfte des Lagers, längst schon wieder in` s Internet bringen können.

Rainer Koch
Ja, machen Sie das doch, das können Sie so auch in` s Internet bringen.

Udo Pohlmann
Hier vom Hof aus ?

Rainer Koch
Herr Pohlmann ….

Udo Pohlmann
Ich hab auf nichts anderes, hören Sie mal zu, ich hab` auf nichts anderes gewartet, als dass Ihre komische Treppe da steht damit ich die Sachen, die ich mit Michel dahin gestellt habe, wieder zurück stelle, damit ich an die Kühlschränke an die anderen Sachen dran komme.

Rainer Koch
Hier wird nichts mehr umgestellt, hier wird alles nur noch rausgestellt. Herr Pohlmann.

Udo Pohlmann
Das geht nicht. Man lagert ein Lagergut in einer gewissen Reihenfolge ein und in einer gewissen Reihenfolge wieder aus.

Rainer Koch
Also Sie wollen mir noch sagen, dass hier noch gewisse Reihenfolge drin ist.

Udo Pohlmann
Natürlich.

Rainer Koch
Oh Herrschafts … Was reden Sie für blaues Zeug.

Udo Pohlmann
Ja wenn Sie nicht auf mich hören, müssen Sie sich damit abfinden, dass die Sachen noch ein bisschen da stehen bleiben.

Rainer Koch
Ich finde mich damit nicht ab und wenn Sie mir jetzt nicht ganz klar sagen, dass Sie Samstag hier Sachen abholen, dass das hier weniger wird, dann lagern wir, oder bringen wir nach Wunsch, wo Sie hin wollen, wenn Sie keine Bestimmung benennen können, dann würden wir das eben auf den Acker werfen. Also stellen, Entschuldigung, wir stellen es ordnungsgemäß ab, es ist bestes Wetter, also wird nicht naß, Sie haben dann in der nächsten Woche noch ausreichend Zeit, es dahin zu fahren, wo Sie meinen. Ich will Ihnen keinen Schaden zufügen, aber Sie fügen mir bitte auch keinen zu.

Udo Pohlmann
Das geht nicht.

Rainer Koch
Machen Sie….. Ich sach es Ihnen, ich mache es wahr. Ich fange mit den Stangen an und gehe entlang der Wand. Ganz knallhart durch und oben die Stangen, dass der Monteur sich bewegen kann, die Bühne da oben frei und weg, das ist lebensgefährlich, ich kann da keine drauf rumlaufen lassen.

Udo Pohlmann
Ja ich hab` die Sachen extra für Sie dahin getan, damit für Sie Platz wegen der Treppe ist.

Rainer Koch
Ja und die Treppe ist jetzt dran und jetzt kommt das Geländer dran.

Udo Pohlmann
Ja, es ist aber nicht eingeplant, dass der Platz da nun frei sein muß, neben der Treppe.

Rainer Koch
Es muß alles frei, die Wand muß frei …

Udo Pohlmann
Ja, dann hätten Sie die 18 (qm) …. Dann hätten Sie diese …

Rainer Koch
Eingebohrt werden inne Wand muß alles einen Meter 50 runtergezogen werden,

Udo Pohlmann
Dann hätten Sie diese Fläche an mich nicht vermieten dürfen.

Rainer Koch
Ich hab` an Sie diese Fläche nicht vermietet.

Udo Pohlmann
Die Fläche ab dem Rolltor bis zur hinteren Wand.

Rainer Koch
Nein, ich habe Ihnen gesagt, Sie können 10 Paletten hier abstellen, hab` Ihnen das genau eingezeichnet, was hab ich gesagt ?

Udo Pohlmann
Eingezeichnet ?

Rainer Koch
Hab` ich genau festgelegt. Ganz genau. Und ich hab` auch gesagt, Sie sind ultimativ schnellstens wieder draußen. Ich helfe Ihnen da lediglich im Moment über Ihre Not weg, weil Sie einen Wasserschaden hatten. Von den anderen Sachen war niemals die Rede. Niemals, da da ist ein aufblähen des Lagers um das 5-fache. Das Akzeptiere ich nicht. Und das ist auch alles Sache, Schrott, das verträgt sich nicht zwischen Medial-Artikeln. Ganz bestimmt nicht. Wenn mir hier das Hygieneamt auf` n Arsch kommt, dann krieg ich richtig `n Problem. Wo wofür muß ich das haben.

Udo Pohlmann
Ich weiß nicht, ich hab` Ihnen gesagt, was da rein muß.

Rainer Koch
Ne, Sie haben gesagt, das sind Textilien.

Udo Pohlmann
Ja.

Rainer Koch
Damit die nicht naß werden, alles in Ordnung.

Udo Pohlmann
Nein, ich hab gesagt, es sind nasse, die hab ich ganz woanders eingelagert.

Rainer Koch
Ja, diese sind hier nicht naß gewesen. Ich hab` mich ja davon überzeugt.

Udo Pohlmann
Ja, wenn ich Ihnen tatsächlich die nassen gebracht hätte, dann wär` s noch ganz anders gewesen, denn das wären nasse stinkende Säcke gewesen. Ja wofür habe ich den die 100 Euro bezahlt ?

Rainer Koch
Ja, das frag` ich mich nicht auch.

Udo Pohlmann
Ja, wofür hab` ich denn 100 Euro bezahlt ?

Rainer Koch
Ja, das frag` ich mich auch !

Udo Pohlmann
Ja, für eine gewisse Fläche.

Rainer Koch
Aber nicht für ´n ungefähr `n Drittel der Lagerfläche.

Udo Pohlmann
Die will ich ja auch nicht haben, aber wenn ich Ihretwegen die Sachen von der einen Seite zur anderen Seite rumräumen muß, dann kommt natürlich `ne größere Fläche hervor. Die habe ich mal kurz eben dahin gestellt, damit Platz für die Treppe ist. Die müssen da wieder weg, dann komm ich an die Kühlschränke an die Schränke wieder dran. So einfach ist das.

Rainer Koch
Herr Pohlmann, wir machen jetzt folgendes, damit wir uns da, .. In Aussicht. Wir stellen das gar nicht mehr bei Ihnen hin, wir stellen das hier auf `n Hof Und Sie können das jeder Zeit abholen. Sind Sie damit einverstanden ?

Udo Pohlmann
Nein.

Rainer Koch
Den Schlüssel, brauchen Sie mir auch nicht wieder zugeben, hier wird `n neues Schloss reingebaut, Sie haben mich gerade au `ne geniale Idee gebracht und dann können Sie das jeder Zeit hier abholen, das Rolltor ist für Sie offen und dann holen Sie es ab, wie Sie meinen und dann sortieren wir Ihnen das breitflächig, damit Sie auch sehen, was für wunderbare Sachen Sie haben, was Sie auch in` s Internetstellen können. Herr Pohlmann, ich muß auch auflegen, ich hab` ein Gespräch auf der anderen Leitung, das ist auch für uns mit weniger Arbeit verbunden. Also ab morgen stellen wir Ihnen die Stangen schon mal dahin, aaskleine Gedächtnisstütze und ab Samstag im strahlenden Sonnenschein, stehen Ihre Sachen hier abholbereit auf `n Hof. OK ? Herr Pohlmann, noch `n schönen Abend.

Ende des Telefonats


Das folgende Telefonat vom 21. 3. 03, enthält die Drohungen:
In dem hier folgenden Telefonat wiederholte der Beklagte Rainer Koch die Redewendung: “ ich geh` über Leichen”. In diesem Telefonat drohte der Beklagte auch mit seiner Überreaktion, Häuser anzustecken.

Wörtlich: Ich stecke Häuser an !!!

Start innerhalb des Gespräches:

 

Rainer Koch
Sie haben mir da was zugemutet, ich weiß auch gar nicht, mit welcher Dreistheit Sie da vorge……….

Udo Pohlmann
Ja Wahrumhaben Sie mir denn die Fläche gegeben ?

Rainer Koch
Ne, ne. Die Fläche hab` ich Ihnen nicht gegeben.

Udo Pohlmann
Ja, die andere Fläche, die linke Fläche, die ich jetzt extra zugebaut habe, weil Sie Ihre
Leiter nicht dahin gebaut haben. deswegen habe ich die Sachen von der einen zur anderen gestellt.

Rainer Koch
Ein Drittel der Lagerfläche, Herr Pohlmann, hören Sie doch auf zu spinnen. Wenn ich `ne Treppe einbaue, dadurch ä, ä, blockiere ich mir nicht ein Drittel der Lagerfläche. Sie spinnen.

Udo Pohlmann
Nein, nein, die Sachen waren schön hoch aufeinandergestapelt. Ich und der Michels haben die da nach links getragen und da sollten die wieder weg.

Rainer Koch
Jetzt sagen Sie mir, bevor ich hier noch `n Problem kriege, wohin und wann und wie und das jetzt sofort. Ich will nicht mehr. Ich werde und wenn ich ungeduldig werde, dann reagiere ich über ich sach es Ihnen, Sie haben nur noch weitere Nachteile, wir, wir sind jetzt noch in der Schlichtungsphase. Aber Sie provozieren mich bis auf ` s Blut. Ich will Sie, ich will Ihren Müll nicht mehr. Haben Sie mich verstanden ?

Udo Pohlmann
Ja.

Rainer Koch
Ich will es nicht mehr ! Und an diesem Wochenende ist die Halle leer ! So, oder so. Ham Sie mich verstanden !!

Udo Pohlmann
Ja, haben Sie `ne neue Garage ?

Rainer Koch
Ich habe eine neue Garage für Sie. Fahren Sie dahin ?

Udo Pohlmann
Welche Garage ist das ?

Rainer Koch
Nr. 14, in der Holländischen Straße.

Udo Pohlmann
Also doch wieder in diese Straße.

Rainer Koch
Ja wie doch wieder in diese Straße, meinen Sie, ich kann Garagen aus` se Rippen schneiden ? Die sind gefragt !

Udo Pohlmann
Ja. Ja so sieht ´s aus.

Rainer Koch
Wollen Sie sie haben, oder nicht ! Mehr hab` ich nicht. Sie kommen aus der Halle raus, ich schwör` s Ihnen !! Ich fahre in Kittel und wenn ich 10.000 tausend Mark dafür bezahle, Sie gehen aus dieser Halle raus ich will Ihren Müll nicht mehr sehen, ich will keinen mehr von Ihren und Ihren Leuten Genossen, ich hab` keinen Umgang mit sonne Art von Menschen !!

Udo Pohlmann
Ja, ich auch nicht, ich hab` mich auch schon von diesen Leuten getrennt.

Rainer Koch
Sie sind ein, ein Müll-Mensch, der sich im Müll wohl fühlt.

Udo Pohlmann
Nein.

Rainer Koch
Ich möchte überhaupt gar nicht bei Ihnen inne Wohnung reingucken, wie es da aussieht. Ich würde mich glaube ich ähnlich erschrecken. Sie fühlen sich wohl im Müll.

Udo Pohlmann
Nein, das ist alles aus dem Zorn herausgesprochen.

Rainer Koch
Ja, ich bin ärgerlich, Herr Pohlmann, ich reagiere über, ich, ich stecke Häuser an, ich sage es Ihnen, ich bin so was von sauer !!! Diese Nacht. Das war schon wieder keine Nacht mehr für mich. Räumen Sie die Halle !!! Räumen Sie die Halle, ich schwör` s Ihnen, ich packe Ihnen alles in die Wohnung, mir ist alles scheißegal. Sie wissen gar nicht, wie weit Sie mit mir gegangen sind. Ich will Sie nicht mehr !! Ich will Sie aus Ihren, ich will Sie in kleinster Weise, ich will Sie aus allen Mitkonten herausgestrichen haben, ich will mit Ihnen keine Geschäfte mehr machen.

Udo Pohlmann
Jah, wenn Sie meinen, Sie können so einfach so ein Ultimatum machen.

Rainer Koch
Ich kann das. Ich geh` über Leichen !!
Sie gehen ja auch über Leichen, was meinen Sie, was Sie mir gesundheitlich schon angetan haben !

Udo Pohlmann
Das weiß ich nicht.

Rainer Koch
Ja. Ich schwöre es Ihnen, Sie gehen aus allen Objekten raus, Sie, Sie werden alle Container ä, ä, da räumen und weg tun.

Udo Pohlmann
Alle, mag sein.

Rainer Koch
Alle ! Alle weg. Ich will mit Ihnen nicht mehr !

Udo Pohlmann
Jah.

Rainer Koch
Hätten Sie reagiert, hätten Sie von vorne reingesagt, Koch, ich merke, wie weit Sie sind, ich handele jetzt, ich sach Ihnen das wir kriegen das gut und gutgläubig über die Bühne, nein, Sie provozieren weiter !!

Udo Pohlmann
Ich provoziere ?

Rainer Koch
Ja. Irgend welche Leitern, hätten Sie an Geschäftsaktivitäten gehindert.

Udo Pohlmann
Ja, ist doch richtig.

Rainer Koch
Solche Sprüche alles, das muß ich mir nicht antun !! Herr Pohlmann, letztes Ultimatum, ich schwöre Ihnen, die Halle ist am Sonntag, um 18 Uhr besenrein von uns leer und Sie haben jetzt noch mal die Möglichkeit zu bestimmen, wo Sie die Artikel hin haben wollen. Das war die letzte höfliche Aufforderung. Wir beginnen heute und hören am Sonntag auf.

Udo Pohlmann
So, so.

Rainer Koch
Nicht so, so !! Ja, ja !! Sie haben es jetzt in der Hand. Sie können bestimmen wohin. Ich möchte Ihren unhygienischen Müll nicht dort stehen haben, neben Medikalartikeln. Ich möchte es nicht.

Udo Pohlmann
Es sind Möbelteile und ein paar Kartons, ne ?

Rainer Koch
Merken Sie sich das.

Udo Pohlmann
Es sind keine Essensabfälle.

Rainer Koch
Schluß ! Streichen Sie Örlinghausen für Sie. Und Sie hätten noch die Dreistheit besessen, noch weitere Artikel dort reinzustellen.

Udo Pohlmann
Dreistigkeiten nennen Sie das. Ja, so lange ich mich an die Markierung halte …..

Rainer Koch
Nix Markierung.

Udo Pohlmann
Wofür ist denn die Markierung, nhm ?

Rainer Koch
Die war nur dazu da, damit Sie nicht noch weiteren Müll da hin stellen. Sonntag 18 Uhr … Leer.

Udo Pohlmann
So, Holländische Straße ? 14 ?

Rainer Koch
Wir stellen Ihnen das irgendwo hin. Fragen Sie mich nur nicht nachher, äh, wo. Wir stellen Ihnen das hin, Sonntag um 18 Uhr ist alles geräumt, ich schwöre es Ihnen, ich mache es wahr.

Udo Pohlmann
Ja, wo liegt eigentlich das Problem, warum soll das denn weg ?

Rainer Koch
Ich will es nicht mehr.

Udo Pohlmann
Ja darum geht` s nicht, eine andere Frage, wofür brauchen Sie denn den Platz so dringend ?

Rainer Koch
Ich brauche den Platz, das muß ich Ihnen doch nicht deklarieren, wozu ich meine Hallenfläche brauche, oder nicht brauche. Ist doch, das ist doch wohl `n e Zumutung mit Ihnen.

Udo Pohlmann
Jah, äh, ……….

Rainer Koch unterbricht:
April war sowieso Schluss, wir ziehen es lediglich ein paar Tage vor.

Udo Pohlmann
Sie wollen es vorziehen.

Rainer Koch
Ja, natürlich.

Udo Pohlmann
Öm tcha, ……….das Problem ganz einfach, ganz einfach. Einen Monat länger.

Rainer Koch
Nein.

Udo Pohlmann
Doch, in einem Monat, wenn ich weiß, da ist `ne Garage, dann räume ich da die ersten Sachen rein und dann sind in wenigen Sachen, alle Sachen versteigert, innerhalb von weniger Zeit, meinte ich.

Rainer Koch
Sonntag 18 Uhr letzter…………

Udo Pohlmann
Aber dann muß ich auch den Platz da haben wo die Palette ist wieder haben, ne ? Dann haben Sie ganz schnell Ihre Halle da leer.

Rainer Koch
Sonntag 18 Uhr.

Udo Pohlmann
Ja, gut Sonntag 18Uhr und zwar ist das welcher Monat ? Wir haben jetzt März.

Rainer Koch
Sonntag 18 Uhr …………

Udo Pohlmann
April !

Rainer Koch
In 72 Stunden haben Sie die Halle leer.

Udo Pohlmann
So, ich schreib` s auf. April.

Rainer Koch
In 72 Stunden.

Udo Pohlmann
April ? Ist auch` n Sonntag, mag sein, so habe ich aufgeschrieben, April, Sonntag 18 Uhr. Wie ?

Rainer Koch
… Haben wir noch den März.

Udo Pohlmann
So hab ich aufgeschrieben, Aprill, Sonntag, 18 Uhr.

Rainer Koch
Alle ? …….

Udo Pohlmann
Wie ?

Rainer Koch
23. 3. 18 Uhr, ich wiederhole, 23. 03. 18 Uhr. Haben Sie verstanden ?

Udo Pohlmann
Jah ! Ja, man kann einem Mieter nicht einfach seine Ausräum…….. Äh, wie geht denn das denn ?

Rainer Koch
Sie sind irgend was, aber kein Mieter.

Udo Pohlmann
Was ?

Rainer Koch
Sie sind irgend was, aber kein Mieter.

Udo Pohlmann
Natürlich bin ich ein Mieter.

Rainer Koch
Der schmuddeligste Mieter, können Sie sich noch `n Beispiel dran nehmen. Also das war das letzte Ultimatum, was ich gestellt habe. Der Acker ist groß, ja und der Hofraum ist ebenfalls groß, wir fangen an, wo die Parkplätze sind und dann können Sie das Ihren Mitbewohnern alles in Ruhe erklären, was Sie mit mir veranstaltet haben, ich ´hab` keine Lust mehr. Auf wiederhören.

Udo Pohlmann
Ja, wenn Sie es jetzt selbst verderben ??


Ende der Verbindung