Ich werde niemals vergessen, wie wir damals Bomben gelegt haben

RAF Bielefeld

Ausschnitt: 11. März 2016 RAF Geständnisse:

Thomas K. (FDP)
Tcha, werde ich niemals vergessen, wie wir damals Bomben gelegt haben. Tcha wundervoll.

Journalist UP
Wo denn ?

Thomas K. (FDP)
Rote Armeefraktion die vierte Generation ich werds nie vergessen. Brandbomben aufs Arbeitsamt aufs Bielefelder Arbeitsamt.

Journalist UP
Wer hat das gemacht ?

Thomas K. (FDP)
Hrmhrm. Ja wir. Ich auch unter anderem.

Journalist UP
Aber Sie sind dich gar nicht in dem Alter.

Thomas K. (FDP)
Vierte Generation, nicht die dritte Generat nicht die dritte Generation. Dritte Generation, zuletzt unter Daniela Tzätsche und Ernst Volker Staub. Die Überfälle auf die Geldtransporter. Ich weiß gar nicht ob die Presse da überhaupt drüber berichtet hat. Wir ham 2001 um gegen das 2001 waren Sie nicht ähm, vom Arbeitsamt abhängig, oder ?

Journalist UP
Sicherlich nicht. Gar nicht.

Thomas K. (FDP)
Ich meinte das ich meinte das nicht wertend also ich setze voraus dass Sie wissen, dass ich das nicht abwertend für Sie abwertend gegen Sie meine.

Journalist UP
Ja ja ja ja.

Thomas K. (FDP)
Tschöm, tschöm, wir hatten einen gravierenden Brandanschlag auf das Bielefelder Arbeitsamt damals geplant, ach so ähm, um gegen das Job-Aktiv-Gesetz zu protestieren.

Koerner
Koerner
Körner Rat
Körner FDP

Anschläge der GM

Datum Art Juni 2001 Versendung von Drohbriefen und scharfer Munition an den Regierungsbeauftragten für die Entschädigung der Zwangsarbeiter, Otto Graf Lambsdorff, und an die Repräsentanten der „Stiftungsinitiative der Deutschen Wirtschaft“ 22. Juni 2001 Brandanschlag auf ein Fahrzeug der Daimler-Benz-Niederlassung inBerlin-Marienfelde 5. Februar 2002 Versuchter Brandanschlag auf das Sozialamt in Berlin-Reinickendorfsowie Versendung eines Bekennerbriefes, einer scharfen Patrone und eines Messers an den Sozialstadtrat von Reinickendorf, Frank Balzer (CDU), der im Bekennerbrief als „Personifizierung des alltäglichen Sozialamtsterrors“ bezeichnet wird 29. April 2002 Brandanschlag auf Fahrzeuge der Daimler-Chrysler-Niederlassung inGroßziethen 1. Januar 2003 Brandanschlag auf das Finanzamt Berlin-Neukölln 26. Februar 2003 Brandanschlag auf zwei Bundeswehrfahrzeuge in Petershagen 18. September 2003 Brandanschlag auf das Oberlandesgericht Naumburg (Saale) und ein Fahrzeug der Außenstelle der Staatsanwaltschaft Halle (Saale) in Naumburg Oktober 2003 Brandanschlag auf Fahrzeuge der ALBA AG in Berlin-Reinickendorf 1. Januar 2004 Brandanschlag auf den Sitz des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin März 2004 Brandanschlag gegen das „MoZArT“-Projekt des Arbeitsamtes Berlin-Nord und Sozialamtes Berlin-Pankow 7. Mai 2004 Brandanschlag auf Fahrzeuge der Deutschen Telekom AG in Berlin-Wedding 23. September 2004 Brandanschläge auf eine Verwaltungseinrichtung desAsylbewerberleistungsgesetzes im Bezirksamt Berlin-Reinickendorf sowie auf das Sozialamt Berlin-Tempelhof-Schöneberg 10. Januar 2005 Brandanschlag auf einen Neubau des Discounters Lidl in Berlin 29. April 2005 Brandanschläge auf Fahrzeuge des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV) in Potsdam und ein Privatfahrzeug eines Polizeibeamten in Berlin-Reinickendorf November 2005 Brandanschlag auf das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin-Steglitz 17. Februar 2006 Brandanschlag auf eine Renault-Niederlassung in Berlin-Reinickendorf Februar 2006 Versuchter Brandanschlag auf ein Fahrzeug des Centre Français de Berlinin Berlin-Wedding 20. März 2006 Brandanschlag auf den Fuhrpark des Ordnungsamtes Berlin Treptow-Köpenick 9. April 2006 Brandanschlag auf ein Polizeipräsidium in Berlin 5. Mai 2006 Brandanschlag auf zwei Dienstfahrzeuge der Berliner Polizei in Berlin-Lichtenrade. In ihrem Bekennerschreiben kritisiert die Gruppe den Polizeieinsatz am 1. Mai in Berlin. 24. Mai 2006 Brandanschlag auf das Sozialgericht in Berlin-Mitte 20. Juli 2006 Brandanschlag auf ein Autohaus in Berlin-Mitte 4. September 2006 Brandanschlag auf zwei Dienstfahrzeuge der Bundespolizei in Berlin-Lichtenberg. Als Grund für diesen Anschlag gibt die mg in ihrem Selbstbezichtigungsschreiben an, dass fünf Flüchtlinge und ein Fluchthelfer durch einen Unfall in einem Auto nach einer Verfolgungsjagd durch die Polizei zu Tode kamen. 11. September 2006 Brandanschlag auf vier Dienstfahrzeuge des Ordnungsamtes Berlin-Reinickendorf 20. Dezember 2006 Brandanschlag auf Garagen einer Arztpraxis in Dessau undFarbbeutelwurf auf das Haus eines leitenden Polizeibeamten in Wolfen; Hintergrund ist der Tod Oury Jallohs: Dem Arzt wirft die mg vor, Oury Jalloh Blut entnommen und sich nach dessen Tod rassistisch geäußert zu haben, dem Polizeibeamten, als Dienstgruppenführer den Feueralarm aus Jallohs Zelle ignoriert und zweimal abgeschaltet zu haben. 15. Januar 2007 Brandanschlag auf Fahrzeuge der Bundespolizei in Oranienburg. Als Grund gibt die militante Gruppe an, dass die Bundespolizei das zentral „ausführende Verfolgungs- und Abschiebeorgan von MigrantInnen und Flüchtlingen in der BRD“ sei. 16. März 2007 Brandanschlag auf einen Bürokomplex des Verbandes Türkischer Industrieller und Unternehmer sowie der Italienischen Handelskammer für Deutschland e. V. in Berlin. Im drei Tage später aufgetauchten Bekennerschreiben setzten sich die Autoren mit dem Internationalen Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen auseinander. 18. Mai 2007 Brandanschläge auf zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei in Berlin-Spandau. Das vier Tage später aufgetauchte Bekennerschreiben erklärt die Gründe des Anschlags – diese hingen unter anderem mit den Razzien vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm 2007 zusammen. 14. Januar 2009 Brandanschlag auf das Sozialgericht in Potsdam. 14. Januar 2009 Brandanschlag auf ein Jobcenter der Arbeitsagentur in Berlin-Charlottenburg. 26. Februar 2009 Brandanschlag auf einen Funkwagen der Bundeswehr in Burg (Sachsen-Anhalt)