Und wir waren nachher beim Bundesvermögensamt schon auf 4.000 Euro.

Telefonverhör mit Rainer Koch, Frühjahr 2004
Anrufer Udo Pohlmann, Geständnisgeber Rainer Koch
Die wichtigsten Teile der Verhörung aus 23:34 Minuten:
( Dieses Verhör erfolgte etwa 2 Wochen vor dem Gerichtstermin Bundesvermögensamt / Pohlmann )

……… also wir haben überhaupt keine Geheimnisse ! Garnix !


Start innerhalb des Gespräches:


Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Nachdem der Vertrag ausgelaufen ist.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Vertrag ist ja schon längst ausgelaufen.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja eben, meine ich ja. Das sind alles Folgeschäden.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja, dann würden Sie mich doch wohl für verantwortlich machen wollen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja, die ist ja auch Ihretwegen aus dem Vertrag raus.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ach so. Meinetwegen ?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Da könnte ich Sie auch haftbar für machen, stimmt im Übrigen.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ach so und warum hab` ich den Schlüssel zur Halle gehabt, den muß ich ja gehabt haben, ne?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Der wurde im Beisein der Polizei abgenommen.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja aber vorher hatte ich ihn ja um meine Sachen dort einzulagern.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Na bitte, dann ist das rechtens gewesen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Nein. Herr Pohlmann, ich empfehle Ihnen, nehmen Sie sich noch mal `n Anwalt, machen Sie es noch mal richtig teuer.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Wir machen`s ohne Anwalt.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ohne Anwalt, ja ich mache das seit Jahren alles ohne Anwalt, ich weiß gar nicht, wo Sie das viele Geld her haben. Ich hätte es nicht.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Anwälte sind manchmal ein Problem.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Jahaha.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Weil die die Sache nur juristisch lösen wollen, aber nicht Managment betreffend. Unternehmerisch.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Richtig, richtig, unternehmerisch denken !

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Die können nämlich nur lesen, was rechtens ist und da ist dann Schluß wenn die Zeit dafür über ist, daß man das mit dem Lohn noch vereinbaren kann.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Also der Frohne, der der war, der hat mir richtig Spaß gemacht.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Das kann ich nicht ändern, aber diesmal wird `s `n bischen anders werden.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Denn die 10.000 Euro werden da irgendwie mit in`s Wort fallen. Da können Sie ja sagen, OK, ist so gewesen, ich wollte, daß der mir 10.000 Euro heimlich in einem silbernen Koffer dahinstellt und davon wollten Sie dann das Grundstück kaufen ! ?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Grundstück für 10.000 Euro ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
8.000, die 10.000 …

Rainer Koch, Geständnisgeber
Wollte ich doch meinen. So teuer ist das doch gar nicht und wir waren nachher beim Bundesvermögensamt schon auf 4.000 Euro.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Wer wir ? Der Papa ?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Käufer ! Und da ich ja schon mehrere Konkurse hinter mir habe, da durfte ich ja als nicht als Käufer auftreten !

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Mehrere Konkurse.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Und das will ein guter Geschäftsmann sein.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Tcha, was meinen Sie, wieviel Leute heut zu Tage inne Konkurse reinlaufen ? Sie stehen da kurz vor. Sie werden es noch durchlaufen, ne ? Die nötige Intelligenz hätten Sie, aber es ist eben halt passiert !

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Seh` ich nicht so. Wird sich vor Gericht ja zeigen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Sie wollen jetzt so ne Art Sparvertrag mit mir machen, 10.000 Euro, ich weiß nicht, ich hab`10.000gefordert und Sie fordern jetzt auf dem offiziellem Wege 10.000, wer ist denn
jetzt der größte Gangster, hier ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Diese Frage stellt sich mir nicht. Das ist Erpressung gewesen ! Erpressung ! Und wie ich erfahren habe, laufen die Geschäfte ja gut ! Können Sie diesen hier mutwillig angerichteten Schaden auch wieder begleichen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Welche Geschäfte sollen denn noch gut laufen in der heutigen Zeit ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Das ist nicht von der Zeit abhängig, sondern das ist eine Information, die ich von einem Rainer Koch von einem der letzten Telefonate erhalten habe. Ja, die Geschäfte laufen gut, davon ist ja auch
das Haus mit dem Bordell gekauft worden. Richtig ?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja natürlich !

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Na also, dann haben wir doch schon mal ungefähr 100.000 Euro für ein Haus, oder 150.000.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja, aber da müssen Sie doch reinstecken ! Im wahrsten Sinne des Wortes,
das sind so kleine Ferkelboxen.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ferkelboxen ?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja. Meinen Sie, da, da kommt das Geld so rein ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Da braucht man nicht viel Inventar, ein bisschen rotes Licht …

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ach du meine Güte, was haben Sie `ne Ahnung ! Da müssen Steuern, da müssen Vorkonzessionen bestritten werden und so weiter !

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja wenn man jemandem das Auto weg nimmt und noch 10.000 Euro hinterher fordert, ist das Geld doch wieder drin.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Haben ! Herr Pohlmann, haben ! Ich sag` immer haben und 20 Meter weg sein, verstehen Sie, was ich meine.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Hmhm, ich bin ja wohl nicht der einzige bei so viel Garagenhöfen. Da war doch kürzlich so ein Päckchen auf dem Parkplatz gewesen. War das auch so eine heimliche Geldübergabe ?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Päckchen, welches ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
In der Danziger Straße auf den Waschbetonplatten, oder waren das die Prospekte für die
Waschmaschine ?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Da ist öfter öh, ein, ein, also deswegen die Waschplatten, die liegen da ja nicht um sonst !
Da wird schon mal öfter was abgelegt !

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Heimlich !

Rainer Koch, Geständnisgeber
Nein das ist von allen Seiten gut einsehbar ich bitte Sie ! Von der Straße, da ist `ne Straßenbeleuchtung, also wir haben überhaupt keine Geheimnisse ! Garnix !

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
So, so und der grüne Wagen ?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Welcher grüne Wagen ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Der da einst stand ? Der Kombi.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Tcho, da muss ich passen. Da kann ich Ihnen noch nicht mal was zu sagen.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja, in 2 Wochen haben Sie ja Zeit, hoff ` ich, ne ? Mit Frau, mit Hausmeister, mit Polizisten, werden wir da alle als Zeugen da auffahren.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Was wollen Sie den da jetzt machen, überhaupt ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ich möchte die Zusammenhänge klären, zwischen dieser Entsorgung, die ja auch nur vorgetäuscht war und diesem nachträglichen Kaufinteresse, durch den Jenigen, der das alles da verursacht hat.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Da kann man doch 1 und 1 zusammenzählen. Denn diese Treppe, sollte ja wohl nicht Maß dafür gewesen sein, daß man ein ganzes Lager ausräumt. Mietforderungen gab es ja nicht.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ne.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Na also, dann ist das Zeug dahingekippt worden, damit ich `ne Kündigung bekomme. Sie haben sich ja vorher schon bei mir erkundigt, Sie haben sich ja vorher erkundigt, wo ich wohne und was kostet eigentlich der Acker.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ne, jetzt weiß ich nicht, also …

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Dann haben Sie sich überlegt, ich kipp`dem ganzen Pohlmann seine Sachen dahin, dann kriegt er `ne Kündigung, dann ist das Grundstück frei, dann kann ich das für meine Garagen kaufen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Jah ! Und ? Wir sind doch inna im im freien Wettbewerb, oder was, was was …

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja, ja aber deswegen darf man nicht auf diese Weise vorgehen ! Man darf nicht da irgendwo was abkippen, nur damit der andere `ne Kündigung bekommt und dann das billige Grundstück da kauft.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Also wir haben vorne wunschgemäß die Schränke abgeladen.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Das ist nicht wunschgemäß, das ist auch Nötigung gewesen. So steht`s ja schließlich auch in dem Schreiben drin, das ich per eMail gesandt habe. Herr Pohlmann, in 3 Wochen erfolgt der Treppeneinbau, bis dahin und so weiter, ansonsten, ansonsten, das ist die Bedingung, erfolgt der Abtransport zu Ihnen. Und dann gibt`s noch ein eMail von Herrn Anton Michel an mich.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Jah.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja und dan gibt es auch noch ein großes Stück Pappe. Das liegt hier auch noch rum. Noch `ne Weile.

Am 21. 3. 2003 mußte mehrmals die Polizei gerufen werden, weil ein Verrückter auf einem Acker
anhängerweise Wohnzimmerschränke, Tische Regale und Hausrat aller Art abladen wollte.

Seine telefonische Drohung:
Wenn Sie keine Bestimmung benennen können, dann würden wir das eben auf den Acker werfen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Natürlich !

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Handschriftlich versehen, das sind Drohungen da drauf.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Herr Pohlmann, ich weiß jetzt nicht, was ich Ihnen empfehlen soll. Wenn Sie denn, wenn Sie clever wären, würden Sie den Acker kaufen. Sie tun`s doch nicht, Sie haben doch Vorkaufsrecht als Mieter.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Wovon ?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Von dem Acker.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Wovon soll ich` s Geld nehmen ?

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja aber die Geschäfte sind doch wohl a augenscheinlich sehr gut gelaufen, bei Ihnen.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja bis zu dem Zeitpunkt, wo dieser Quatsch da ablief. Einen Monat nicht mehr an meine Verkaufswaren rankommen ist schlecht. Und dann Verkaufswaren vernichten und dann nur noch einen Bruchteil davon bezahlen, ist auch schlecht.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Nein, wir haben die Sachen nicht vernichtet, wer vernichtet hat und abtransportiert, das war der Doktor Markus.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Nein, ich meine die Sachen aus Oerlinghausen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Die sind von mir nicht vernichtet worden, Herr Pohlmann, da verw. ….

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Wenn man Wohnzimmerschränke fallen lässt und andere Materialien, wie Leuchtkästen und ich muß von meiner teuren Arbeitszeit alles wieder neu einlagern,

Rainer Koch, Geständnisgeber
Aber die sind doch nicht kaputt, die sind doch nicht kaputt.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Natürlich sind die kaputt !

Rainer Koch, Geständnisgeber
So und die Schränke, die hab` ich bezahlt. Die hol` ich auch die Tage bei Ihnen wieder ab.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Nein, die können Sie nicht abholen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Warum nicht ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Die sind bestellt worden, von mir zur Entsorgung, weil Sie nicht gekommen sind.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Mein Eigentum haben Sie entsorgt.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Sie haben aber kein rechtliches Interesse an kaputten Schränken, weil Sie die vorher schon als Müll bezeichnet haben.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Natürlich, das waren ja teure Dinger.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja vorher, bevor sie kaputt gegangen waren.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Anfänglich wollten Sie öd, zweieinhalbtausend Euro haben.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja für alles, da waren auch Tische dabei. Das wissen wir brauchen gar nicht großartig herumphlil-osophieren, Sie haben hiermit die Mitteilung bekommen, ich werd` Sie als Zeugen nennen Sie können sich bis dahin überlegen, ob Sie Kosten abwenden wollen, denn wenn das Grundstück geräumt werden muß, dann gehen Sie ein Risiko ein, daß ich was nachweisen kann und Sie wissen nicht, was ich beweisen kann. Ich kann Ihnen nur empfehlen, das Grundstück zu kaufen und ich bezahle an Sie die Pacht. Dann sind Sie aus dem Gröbsten raus. Ansonsten haben Sie ein Risiko, denn das kostet etwa 20.000 Euro allein, nur die Erde abzufahren, als kleines Beispiel.


Ein anderer Teil aus dem selben Telefonat:

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Richten Sie sich auf den Termin ein und auf diesem Termin werden Sie gefragt werden, warum Sie das gemacht haben, ob Sie Bestellzettel haben, ob Sie nachweisen können, daß ich bestelle, daß Sie in meiner Abwesenheit, mein Eigentum, aus Ihrem Lager holen und es bei mir hin brettern, daß es zerbricht. Das müssen Sie beweisen und bei den Fotos, die ich hier habe, kann das wohl keine Bestellung gewesen sein.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja, ich kann Ihnen nur sagen, Sie haben bestellt und wir haben geliefert.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Können Sie ja vor Gericht aussagen, dann werden Sie darauf hin vereidigt.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Lieferschein dafür, da ist, da ist alles da. Ich hab`alles ab-geheftet, das ist `n ordnungsgemäßer Vorgang gewesen.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Hmhm. Können Sie ja alles beweisen und dann werd` ich Sie vereidigen lassen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Tcha ….

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Wenn man Ihnen das dann glaubt, dann möchte ich mal den Jenigen sehen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja warum sollte man mir das denn nicht glauben.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Mit so was können Sie sich wirklich an Rottmann wenden, Gesundheitsamt, die werden Ihnen dann schon diese Träumereien abnehmen, mit gewissen Medikamenten. Impromen, oder wie sie alle heißen.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ja, Sie kennen sich ja aus. Herr Pohlmann, ich weiß jetzt nur nicht mehr, was Sie von mir wollen. Sie wollen Geld, Sie wollen 10. 000 Euro.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Nein, ich möchte 10.000 Euro nicht allein, das ist eine Kleinigkeit.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ah, Sie wollen noch mehr wie 10.000 ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Sehr viel mehr.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Jah, Sie …..

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Wenn mir die zustehen, will ich die auch haben.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Sie meinen, ich wär die Bank von England und Sie könnten mich immer man so melken und mir aufe Nerven gehen, richtig ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Nein, aber ich denke, wenn Sie nicht zahlungsfähig sind, wird man bei Ihnen wohl ein bisschen Eigentum pfänden.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Ich hab` doch überhaupt keinen festen Wohnsitz. Garnix.
Was wollen Sie denn hier pfänden ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Sie haben einen festen Wohnsitz und der ist bloß ein bisschen verschleiert.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Wo ist der denn, mein fester Wohnsitz ?
Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Der ist in der Jäger Straße, mit Frau und Kind.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Oh Herrschaftszeiten. Herr Pohlmann, stürzen Sie sich dahin. Genau, mit Frau und Kind. Man, Man, Man. Bad Driburg, Brakel, Bielefeld, Mafia, Polnisch, Russisch, ich hab`se alle von Ihnen jetzt angedroht gekriegt. Auf irgend `ne Sache, würd` ich mich mal festlegen.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Ja, vielleicht auf alles.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Vielleicht auf alles.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Nicht erfunden. Ist ja auch nicht erfunden.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Nichts erfunden, alles ist wahr, was Sie mir hier an Kopf schmeißen, ne ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Das ist alles wahr, ich kann mich an ein früheres Telefonat erinnern, ich arbeite für einen Russischen Verein, der im Untergrund lebt. An dieses Telefonat kann ich mich noch gut erinnern, oder ist das auch nie gewesen, das hab` ich ja schon mal gehört.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Im Untergrund lebt keiner, wenn, arbeitet man im Untergrund.

Udo Pohlmann, Geschäftsführung
Nein, nein, nein, nein. Überhaupt nicht.

Rainer Koch, Geständnisgeber
Aber, dann würde ich ja praktisch in der Jäger Straße im Untergrund leben.

Definitionen von Untergrund im Web: Der Untergrund bezeichnet primär das, was nicht unter der Gegebenheit des Gewöhnlichen ersichtlich oder sichtbar ist. Dabei ist auf der einen Seite das Ersichtliche entweder konstituiert, geregelt oder auf breiter Basis akzeptiert. Auf der anderen Seite bezieht sich das Sichtbare auf das visuelle oder örtliche Kriterium.
de.wikipedia.org/wiki/Untergrund

 

Siehe Akte 32 Js 244 / 05 STA Bielefeld