Zusammenfassung

Konkludente Morddrohungen vom 21. 3. 2003 bis zum 29. 9. 2004:

Erpressungen wegen rückständigen Mieten:

1. 21.03. 2003
Ich bin ärgerlich, ich reagiere über, ich stecke Häuser an. Ich geh` über Leichen !
So schrie Herr Koch am Telefon und drohte, er würde über Leichen gehen, was zu dem Zeitpunkt nicht das erste Mal zu hören gewesen war. Ich hatte aus diesem Grund angefangen, Telefonate aufzunehmen. Es hätte ja sein können, daß dieser verrückte Mensch innerhalb weiterer Telefonate, noch mehr dieser Drohungen aussprechen könnte, wie zum Beispiel Morddrohungen gegen mich, in direkter Art. Es kam, wie ich fast vermutet hatte, nur waren die Drohungen mit meiner Hinrichtung, im Telefonat vom 25. 3. 2003 noch vergleichsweise wenig bedrohlich, als wie die Drohung mit der Totalzerstörung meiner Person durch einen Russischen Verein, der im Untergrund arbeitet, siehe Telefonat vom 27. 3. 2003.

2. 25.03. 2003
Mit Ihnen ist es nicht Lustig. Mit Ihnen ist es tot ernst. Aber ich werde ihren Allerwertesten in 3 Meter Höhe aufknüpfen. Ihren Allerwertesten ! Ihren Kopf!
Diese Drohung stellt eine Hinrichtung dar, die mir widerfahren sollte, wenn ich nicht die Halle in Oerlinghausen bald räumen würde. Erlaubt sind Drohungen mit Aufhängen am Kopf am Telefon natürlich auch aus Gründen einer mündlichen Kündigung eines Gewerbeobjektes nicht, aber Herr Koch nimmt es mit Gesetz und Ordnung nicht so genau, wie sich am Beispiel Öko Tech Park, Einbruch und Diebstahl mit versuchter räuberischer Erpressung gezeigt hatte.

3. 27.03. 2003
Koch erzählte von einem russischen Verein der im Untergrund arbeitet und dass ich keine Existenzberechtigung in dieser Welt hätte. Also müßte ich erst tot sein, um existieren zu dürfen. Ungezählte Male sagte er: Es ist zu Ende. Herr Koch nannte sein Hobby: Quälen.
In diesem Telefonat wußte ich, erstens, daß Herr Koch über Leichen geht, zweitens, meine Hinrichtung beschlossen hat, indem ich am Kopf aufgehangen werde und drittens, wie aus diesem Telefonat zu hören ist, mein Ende gekommen sei, genauer gesagt, die Totalzerstörung meiner Person. Die immer wiederkehrende Ankündigung, es ist vorbei, konnte sich zu dem Zeitpunkt alleine schon nur auf die kurz vorher geführten Telefonate beziehen: 21. 25. 27 des Monates März, 2003. Ich erkannte, daß die ersten Drohungen, mit den Leichen, mit dem Aufhängen am Kopf und mit dem Russischen Verein aus dem Untergrund, der meine Totalzerstörung erledigen sollte, weil ich laut Herrn Koch` s Hinweisen, kein Recht hätte, in dieser Welt zu existieren, nun mehr allesamt ernst zu nehmen sein mußten, denn die Schlüssigkeit der Ermordung ist hier schon in allen Telefonaten gegeben. Sie handeln alle von meinem Ableben, weil jedes Mal direkt ich gemeint war.

4. 11.06. 2003
Den Renault holen Sie auch da weg, sonst hängt der am Kran und wird angeliefert. Das ganze erscheint alles so richtig, wie Mafia. Der kriegt selbstverständlich die Ausbildung. Wir haben andere Fahrzeuge für Leichen, mit Zinkablaufwanne. Sehen Sie zu dass Sie da nicht mal bald drin liegen ! Koch drohte mit ausgebildeten Leuten in Einheiten, die auf mich zu kämen.
Hier hatte Herr Koch zuerst angedroht, daß der Renault Espace am Kran hängen würde, wenn ich diesen nicht entfernen würde. Später war das Auto tatsächlich von ihm per Kran gestohlen worden.
Ich erwähnte im Telefonat, daß ich von den Telefonaten mit Herrn Koch, immer mehr einen mafiösen Eindruck erlangt hatte. Herr Koch ging darauf konkret ein und antwortete, spontan, der kriegt selbstverständlich die Ausbildung. Gemeint war Herr Anton Michel, der geheim und ohne Namen am Briefkasten in einer Industriehalle in der Industrie Straße 3a in Oerlinghausen haust. In diesem Telefonat wurde nun auch angedeutet, daß ich zusehen sollte, nicht bald als Leiche in Herrn Koch` s Fahrzeugen zu liegen, was voraussetzt, daß ich vorher ermordet sein müßte. Mit Blick auf die bisher geführten Telefonate und im Bezug auf die verrückten Handlungen des Herrn Koch, war mir diese Vorstellung keines Falles eine leere Drohung, sondern eine weitere Warnung, bald nicht mehr unter den Lebenden zu weilen. Die ausgebildeten Leute, die Herr Koch auf mich ansetzen wollte, konnten bisher nur den Zweck erfüllen, wie er bisher beschrieben wurde, mich zu verfolgen.

5. 17.2. 2004
Da ist einer erschossen worden, sind ja auch alles keine Zufälle, ne ? Pohlmann Brakel Kopfschuß. Austritt an der Stirn, Eintritt hinter dem Ohr rechts. Rechts hinten nach links vorne. Und dies ganze Gehirn ist an dem Monitor so heruntergeflossen. Er hat` s nicht weit gepackt. Dann wurde er leider liquidiert. Der Jenige wußte nur Pohlmann.
Hier wurde ich zum ersten Mal mit einer Ermordung eines anderen Pohlmann gewarnt, denn wie es wörtlich geheißen hatte, sollte das kein Zufall gewesen sein. Die Ermordung des falschen Pohlmann sollte ab dieser Stelle ein Schlüssel zu weiteren Drohungen darstellen. Ich wurde gezwungen, mir vorzustellen, daß ein mir unbekannter Täter, einen Pohlmann ermordet hatte, der versehentlich erschossen wurde. Dieser unbekannte Täter suchte natürlich den richtigen Pohlmann, um ihn zu ermorden. Als ich fragte, hat der auch nach einem gestohlenen Auto gesucht, antwortete Herr Koch, ja, man hörte davon. Da wußte ich genau, daß es sich bei diesem Vergleich mit dem versehentlich ermordeten Pohlmann, nur um eine Warnung handeln sollte, daß ich nicht weiter nach meinem gestohlenen Auto suchen dürfte, weil mir sonst etwas passieren könnte. Diese Drohung setzte Herr Koch schlüssig in den Telefonaten vom 19. 2. 2004 und vom 26. 2. 2004 fort, um einen Koffer voll Geld von mir zu erpressen. Sollte das Geld nicht gezahlt werden, so würde sich schlüssiger Weise genau das zutragen, was bisher schon konkret angedroht wurde. Die Ermordung des richtigen Pohlmann.

6. 19.2. 2004
Und ein Herr Pohlmann ist ja erschossen worden in Brakel, der war ähnlich wie Sie ! Nur er war zu klug, er hatte dann Kopfschmerzen, er kriegte `n Kopfschuss ! Vielleicht ein Schuss für Sie. Sie sind doch aus der Branche, entfernter Maßen vielleicht. Was kostet es, wenn ich sage, dieser Mann muß innerhalb eines Monats irgendwann plötzlich nicht mehr da sein ? Das kommt auf denn Fall an !
In diesem Telefonat wurde die mir schon mehrfach angekündigte Morddrohung so deutlich vorgetragen, daß ich tatsächlich mein Testament fertig in einem Aktenordner hatte und erneut nachsah, ob auch alles gut ausgefüllt war. Grund dafür war, daß Herr Koch bisher schon als verrückt genug in Erscheinung getreten war und demzufolge kein Zurechnen, wie man es bei einem natürlichen gesunden Menschen getan haben könnte, mehr möglich war. Dieser Mann war eindeutig kriminell und wahnsinnig. Ich erkannte das auch an der Antwort auf meine Fangfrage zur Erschießung irgend eines Menschen, worauf er sagte, das kommt auf den Fall an. Wichtig ist dabei zu bemerken, daß es sich um eine Fangfrage handelte, die mit den Worten, Sie sind doch aus der Branche, begann. Gemeint war die Branche Auftragsmorde. Herr Koch hat die Frage so beantwortet, daß er seine Zugehörigkeit zu dieser Branche, schlüssig eingestanden hatte. Allein die Tatsache, darauf einzugehen war schon gefährlich.

7. 26.2. 2004
Herr Pohlmann, es wird immer enger für Sie ! Handeln Sie ! Sie hätten sich jetzt sehr gut aus dieser Sache rauskaufen können. Vielleicht sehen wir uns irgendwann mal wieder, aber nicht auf dieser Welt. Herr Pohlmann ich würd` mal sagen, das war unser letztes Gespräch, ne ?
Hier hatte Herr Koch selbst angerufen, seine Geldforderung gestellt und als ich fragte, 7.500, das Telefonat beendet. Ich rief Herrn Koch an und wollte schnell wissen, was es mit der Zahlung von 7.500 Euro auf sich hatte. Da fing Herr Koch an von Leuten zu erzählen, die ich angezeigt hätte und es würde immer enger für mich werden. Natürlich kamen mir die Gedanken der Telefonate, die mir bisher in ähnlicher Weise vorgetragen wurden. Es waren die Leichen, die Totalzerstörung meiner Person, kein Recht, auf dieser Welt zu existieren, der Russische Untergrundverein, mein baldiges Ende, meine Hinrichtung durch Aufhängen am Kopf, die Fahrzeuge für Leichen, die geschulten Leute, die mich verfolgen sollten, der nicht zufällig ermordete Pohlmann, der versehentlich ermordet wurde. Alle diese Hinweise wurden durch das Telefonat am 26. 2. 2004 bestätigt. Als zu der Geldforderung des Herrn Koch sagte, dafür daß ich leben bleibe, das sei doch keine 500 Euro Wert, war diese von meiner Seite eine taktische Äußerung um weitere Geldforderungen zu entkräften, jedoch hatte Herr Koch keinen Grund gehabt, den Zusammenhang zwischen Lösegeld und Tod zu verneinen. Ich hielt ihm vor, daß ich vielleicht erschossen werden würde, weil das Geld nicht gekommen sei, da antwortete Herr Koch, er habe versucht mich zu retten, da erkannte ich, daß ich den einzig richtigen Zusammenhang ausgesprochen hatte. Die 7.500 Euro waren dafür gedacht, daß die Ermordung des richtigen Pohlmann nicht stattfinden sollte und der richtige Pohlmann hatte nach einem gestohlenen Auto gesucht. Ich war der richtige Pohlmann ! Als ich das Thema Russenmafia erstmalig wörtlich nannte, antwortete Herr Koch, wir sind überall. Weiter erzählte ich in dem Telefonat, daß ich seit 3 Jahren nicht mehr angespuckt worden war, Da antwortete Herr Koch schlüssig, ne, das kommt auch nicht mehr und ich wußte erneut, daß mein baldiges Ableben gemeint war. Als ich erfahren hatte, ich hätte mich aus der Situation freikaufen können, wurde deutlich, daß durch eine Geldzahlung, meine Situation, in Lebensgefahr zu sein, gemeint sein sollte. Es war die einzige Drohung, die immer wieder ausgesprochen wurde. In allen Telefonaten wurde vom Tod gesprochen, angefangen von Leichen, über Totalzerstörung, bis Fahrzeuge für Leichen und Ermordete Namensvetter. Es sollte unser letztes Telefonat sein, sagte Herr Koch. Was könnte anderes gemeint sein, als die nun mir bevorstehende Erschießung in den Kopf ? Die Warnung war doch deutlich: Pohlmann Brakel Kopfschuß, der Jenige wußte nur Pohlmann ! Vielleicht ein Schuß für Sie ! Ich hatte innerhalb des gesamten Telefonates keine Angst gezeigt, weil ich möglichst viel Information erlangen mußte. Ich stellte kurz vor dem Ende eine deutliche Frage. Wann werde ich von Ihren Freunden erschossen ? Herr Koch hatte die Gelegenheit, an dieser Stelle einzuwenden, daß eine solche Gefahr nicht gegeben sei, statt dessen wich er aus. Ich sagte nun, stellen Sie mir die Leute einmal vor, die mich dann ….. Er unterbrach mich: Die werden Sie gar nicht mehr sehen. Nein es geht schnell. Das einzige, was hier schlüssig gemeint war, waren die Leute, die mich erschießen sollten und die Herr Koch mir einmal vorstellen sollte. Was mit, es geht schnell, gemeint war, brauche ich an dieser Stelle keinem natürlichen Menschen mehr erklären.

8. 26.2. 2004
Fahren Sie auf die A 2 und wo der LKW stehen bleibt, da fangen Sie ein neues Leben an, das meine ich auch für Ihre Gesundheit. Der Herzmuskel ist damit wohl gemeint, richtig ? Soll wohl so sein.
Ein weiteres Telefonat des selben Tages kam zu Stande. Hier erführ ich von Herrn Koch, daß er die dunklen Geschäfte, welche korrupter Natur sind, gewerbsmäßig betreibt und daß es für meine Gesundheit das Beste sei, wenn ich die Stadt verlassen würde.
Daß mit Gesundheit nicht mein Wohlbefinden gemeint war, sondern mein Herzmuskel, also mein Leben, hatte Herr Koch bestätigt, als er sagte, soll wohl so sein. Vielleicht weiß ich das gar nicht, oder darf das nicht wissen. Was die Andeutung, ein langes Leben, bedeutet bedarf weiterer Erklärung. Herr Koch hatte im Jahr 2003 innerhalb eines Telefonates den Zusammenhang erklärt, als ich fragte, ob er mich umbringen lassen wolle, wo er sagte, nein, das geht mir zu schnell, ein langes Leben, ist Dir gewünscht, aber ob das noch lebenswert wird, das ist eine andere Sache. Der Schluß ist auch hier wieder sehr einfach. Gemeint ist etwas, was schlimmer sein muß, als noch am Leben zu sein und das wollte Herr Koch persönlich arrangieren. Ich werde mir jetzt einen persönlichen Spaß draus machen, sagte er.

9. 29.9. 2004
Mein Bestreben ist ganz klar, weißte in meinem kurzen Leben hab` immer `ne grade Spur gemacht. Das heißt, ich kann jedem noch inne Augen gucken, ich kann Dir auch noch inne Augen gucken und Dir wort- wörtlich sagen, daß Du ein Subjekt dieser Gesellschaft bist, was man eliminieren sollte ! So, und da werd` ich noch nicht einmal rot bei und das sag` ich, das hab ich bis jetzt vielleicht bei zwei Leuten in meinem Umfeld schon mal gesagt.
Dieses zur Zeit letzte Telefonat mit Äußerungen zu meinem Ableben, milde formuliert, brachte Erkenntnis in alle übrigen Andeutungen. Die Worte beginnen mit:
Mein Bestreben ist ganz klar, weißte in meinem kurzen Leben hab` immer `ne grade Spur gemacht.
Das bedeutet, daß Herr Koch sich ein Ziel gesetzt hat, was durch folgende Worte zu verstehen ist.
Weiter heißt es dann:
Das heißt, ich kann jedem noch inne Augen gucken, ich kann Dir auch noch inne Augen gucken.
Diese Äußerung deutet auf mangelnde Moral und Einsicht in strafbares Handeln hin.
Weiter heißt es dann:
Daß Du ein Subjekt dieser Gesellschaft bist, was man eliminieren sollte !
Fertig !
Der Zusammenhang ist erfüllt, wenn die unterstrichenen Worte hintereinander gelesen werden.
Mein Bestreben ist, daß Du bist, was man eliminieren sollte !

Werden die Worte in einen wenig veränderten Ausdruck gebracht, so kommt folgendes Ergebnis zu Stande:

Mein Bestreben ist, daß man Dich eliminieren sollte !

Hier wird jede Andeutung innerhalb der Telefonate deutlich offenbar.

Der obige Satz zeigt deutlich an, welche Bedeutung die bisherigen Morddrohungen haben sollten, wie solche mit Leichen, am Kopf aufhängen, Russischer Untergrundverein, Totalzerstörung der Person, Fahrzeuge für Leichen, in denen ich bald liegen könnte, die Ermordung eines Namensvetter, der auch nach einem gestohlenen Auto suchte, ein Kopfschuß, der für mich gedacht war.
Es wurden bis hierhin noch nicht alle Drohungen niedergeschrieben, da waren noch Andeutungen zu meinen Eingeweiden und zu meinem Genick, die aus einem anderen Telefonat stammen.

Bewiesen ist, daß es sich am 26. 2. 2004 um eine echte versuchte räuberische Erpressung handelte, die den Zweck erfüllen sollte, Lösegeld, in Höhe von 7.500 Euro zu erlangen.

 

Herr Koch versuchte bereits im Oktober des Jahres 2003, von mir einen Geldkoffer mit 10.000 Euro abzuverlangen. Er wußte, daß die bisherigen Androhungen mit den folgenden Worten eine Drohung darstellen würden, weil sie allesamt als Morddrohungen zu begreifen sind.

Die Schlüssigkeit ergeht, wie folgt:

Herr Koch hat eine Beziehung zu einem Russischen Untergrundverein, der Leute auf Wunsch bei angemessener Auftragsbezahlung am Kopf aufknüpfen würde, wenn diese Leute kein Recht auf Leben in der Fantasie des Herrn Koch besitzen.

Für die Opfer bedeutet das eine Totalzerstörung der Person, sobald der Tod eintritt, also geht Herr Koch über Leichen.

 

Ich geh` über Leichen /

Am Kopf aufknüpfen /

Russischer Untergrundverein /

Totalzerstörung der Person /

Kein Recht, auf in dieser Welt zu existieren /

Wir haben andere Fahrzeuge für Leichen, Sehen Sie zu daß Sie da nicht mal bald drin liegen !

Erstaunlich ist, daß der Herr sich grundsätzlich als Rechtsanwalt ausgibt, ebenso als Medizinaldirektor, oder Medizinalrat, Arzt und auch als Ehemaliger Polizeibeamter.
Nun erfolgten im Oktober absolut kriminelle Geldforderungen nach Mafiaart.
Telefonate und einzelne Inhalte der Erpressung:

1. Hatta auch gesagt, mit dem Koffer voll Geld ? Datum: 7. 10. 2003

 

Rechtsanwalt Rainer Koch
P …….. was ist jetzt noch ?

Udo Pohlmann
waren Sie das eben ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Was ?

Udo Pohlmann
Waren Sie das eben ? Hat doch eben einer angerufen.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Wer hat denn angerufen ?

Udo Pohlmann
Ein Herr, der sich mit Ihrem Namen ausgegeben hat.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Was, hat was ?

Udo Pohlmann
Er hat sich mit Ihrem Namen ausgegeben

Rechtsanwalt Rainer Koch
Hat er gemacht, ne ?

Udo Pohlmann
Ja.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Hatta auch gesagt, mit dem Koffer voll Geld ?

Udo Pohlmann
Genau.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja, dann wird `s so sein. Stell` es dahin, auf den Platten, da sind so Platten.

Udo Pohlmann
Ja.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Hallo. Danke.

Udo Pohlmann
Werden Sie gerade mit Sekt bedient ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Und äh. Was ?

Udo Pohlmann
Werden sie gerade mit Sekt bedient ?

 

Rechtsanwalt Rainer Koch
Das weiß ich doch nicht.

Udo Pohlmann
Hahaha.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Und da steht jemand und ho, nimmt den Koffer entgegen und dann
haben Sie in 10 bis 12 Minuten das Ergebnis.

Udo Pohlmann
Ach soooooo.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Aber er muß mich dann kurz vorher anrufen, unter dieser Nummer.

Udo Pohlmann
Kann ich mich auch mit Herrn Lizo mal in Verbindung setzen ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Wer ist das ?

Udo Pohlmann
Lizo.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Herr Lyzo.

Udo Pohlmann
Herr Lizo, ob ich mich mit dem mal darüber in Verbindung setzen könnte.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Oh, jaaha, da sind Sie bei der richtigen Truppe. Das würd ` ich Ihnen auch empfehlen.

Ende des Protokolls
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2. Geld muß da drin sein ! Datum: 7. 10. 2003

 

Udo Pohlmann
Manchmal ruft hier ein Herr an, Gibt sich als ein Herr Koch aus, irgendwas mit Himmel, Auto, Platten, Geldkoffer, versteckt, heimlich, falsche welche………..

Rechtsanwalt Rainer Koch
Heimlich gar nicht, legen Sie den Koffer dahin ! Gehen Sie rückwärts zum Ihrem Wagen zurück ! Rückwerts !
In dem Moment krieg ich `n Anruf !

Udo Pohlmann
Ach so.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Machen Sie den Koffer voll !

Udo Pohlmann
Ja hören Sie mal, in dem Koffer könnte wer weiß was drin sein.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Geld, muß da drin sein.

Udo Pohlmann
Ein Koffer voll Geld.

Rechtsanwalt Rainer Koch
So, P……. mach` es heute, sonst isses, ne ? Ich bin die Woche nicht da. Tschüs !

Ende des Telefonates
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3. Nein, es muß ein silberner Koffer sein ! Datum: 7. 10. 2003

 

Rechtsanwalt Rainer Koch
Was ist jetzt wieder los ?

Udo Pohlmann
Ja, ich hab` jetzt die Kassette hier.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja,

Udo Pohlmann
Diese Geldkassette, aber es ist eine rote kleine.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Nein, es muß ein silberner Koffer sein, wo normaler Weise Werkzeuge reinkommen.

Udo Pohlmann
Ich hatte hier zu Hause noch `n roten liegen, so `n kleinen ……..

Rechtsanwalt Rainer Koch
Nein, der Jenige ist auf diesen silbernen Koffer fixiert, wenn der da steht, gibt der mir Bescheid.
Muß `de jetzt schon genau zuhören, nicht jetzt wieder was anderes machen, ne ? Melde Dich noch mal.

Udo Pohlmann
Es gibt da noch `n Fehler im System.

 

Ende des Telefonates

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4. Ja, da reichen 10.000 ! Datum: 7. 10. 2003

 

Rechtsanwalt Rainer Koch
P. was ist jetzt wieder los ?

Udo Pohlmann
Ja, wie sieht es aus ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja, haste `s hingestellt ?

Udo Pohlmann
Ne, ich bin noch gar nicht losgefahren. Nehmen Sie auch russisches Geld ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja, stell` es dahin und geh` rückwärts wieder zu Deinem Auto.

Udo Pohlmann
Darf es auch Russisches sein ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Bitte ?

Udo Pohlmann
Darf es auch russisches Geld sein ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Also, einen Metall-Koffer, den kriegst Du im ganz normalen Baumarkt. Den packst Du voll Geld.

Udo Pohlmann
Russisches ? Ich hab` irgendwo noch ein paar russische Scheine.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Pass` auf und und dann fährst Du zur Danziger hin, Danke, machst 2 mal Lichthupe, Fahrtrichtung
Danziger innen, also nicht wieder R. Richtung raus, sondern innen, zwei mal Lichthupe, und gehst
dann zu Deiner früheren Box hin und legst das Geld auf diese, da sind so Pflastersteine, so so so
50 x 60-er Steine und gehst rückwärts zu Deinem LKW wider zurück.

Udo Pohlmann
Ich war eben noch, Heinrichstraße dachte ich. Ich wäre…..

Rechtsanwalt Rainer Koch
Nein.

Udo Pohlmann
…eben noch zur Heinrichstraße gefahren.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Danziger, da liegen die Steine auch.

Udo Pohlmann
Ach diese Waschbetonplatten.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Waschbetonplatten.

Udo Pohlmann
Das weiß …. ich wäre zur Danz … zur Heinrichstraße gefahren.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Da sind ja keine Waschbetonplatten.

Udo Pohlmann
Aber da liegen wohl auch Bodenplatten, ne ? Alles voll. Also Danziger.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Danziger und gehst rückwärts, das ist ganz wichtig, also auffällig rückwärts gehen, dann weiß mein äh, – Spezi,
das Du es bist. P. und dann möchte ich Dich nicht mehr sehen !

Udo Pohlmann
Einen Metallkoffer.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Einen Koffer, einen Metallkoffer packst Du voll Kohle, Du hast genug da liegen, haste mir doch
selbst gesacht.

Udo Pohlmann
Ja, ich habe noch 200 Euro.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Alles darein ! Und dann has `de innerhalb von 7 Minuten das Ergebnis. Also `n besseres bessere Zusage
kann ich Dir nicht mehr machen.

Udo Pohlmann
Guck` an.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Was ?

Udo Pohlmann
Guck` an sagte ich nur gerade. Aber es ist jetzt 16 Uhr 7

Rechtsanwalt Rainer Koch
Jah !

Udo Pohlmann
Ich kann doch nicht in der Zeit plötzlich noch ein Metallkoffer suchen, ich hab` meinen letzten noch
aufbrechen müssen….

Rechtsanwalt Rainer Koch
Doch, bei Hornbach gib `s die.

Udo Pohlmann
Bitte ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Bei Hornbach, 9, 99. Leg` alles dahin, mach` die dreimal … dreimalige Lichthupe und geh` rückwärts
zu Deinem LKW wieder hin ! Und fahr` dann gerade aus und äh dreh` am besten nicht wieder.

Udo Pohlmann
So so, Danziger Straße, Metallkoffer, Metall .. Metall Koffer, voll Geld heißt ja nicht, daß da viel
drin sein muß.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ne, da da reichen 10.000.

Udo Pohlmann
10.000 ? Hab` ich da gerade richtig gehört ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja, oder waste waste hast. Du hast ja Geld genug.

Udo Pohlmann
So so, dann rückwärts, auffällig rückwärts.

 

Rechtsanwalt Rainer Koch
ja.

Udo Pohlmann
Aha, ja wenn das alles so kompliziert und schwierig ist, dann sollte ich noch über eine Uhrzeit
sprechen.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ne, Du kannst kommen wann Du willst.

Udo Pohlmann
Achsooo, dann darf es auch etwas später werden.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Genau und wenn Du dann nicht in 7 Minuten. äh, das Ergebnis hast, dann rufs` te mich noch mal an.

Udo Pohlmann
Ah ja. Weiß ich Bescheid.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Prima.

Udo Pohlmann
ich bekomm` grad` wieder einen Anruf.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Jau, mach` Deine Geschäfte, mach` ordentlich Geld, pack` ordentlich ein und Tschüss.

Ende des Telefonates.
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5. Herr Koch, ich krieg `die 10.000 nicht zusammen ! Datum: 7. 10. 2003

Rechtsanwalt Rainer Koch
Biste da ?

Udo Pohlmann
Herr Koch !

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja.

Udo Pohlmann
Ich krieg` die 10.000 Euro nicht zusammen.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Warum denn nicht, Du hast doch Kohle genuch !

Udo Pohlmann
Die Bank hat schon zu.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Dann leg` das was `de hast dahin, also halbvoll nur.

Udo Pohlmann
Ich hab` nicht das Geld für den Koffer.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja, P…. dann willst Du Wunder erwarten ?

Udo Pohlmann
Ja.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ein bisschen mußt Du Dich auch schon bewegen.

Udo Pohlmann
Also ein bisschen hab` ich hier liegen.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Also am Mittwoch bin ich beim Röttger am Kesselbrink, dann zeigen wir Dich an. Du täuscht `ne Straftat vor und die sind ganz scharf hinter Dir her. Ich sag` es Dir nur die wollen von mir `ne Aussage haben und Du willst mir keinen Koffer hinlegen, den Du noch nicht mal bezahlen kannst. Du willst die Miete nicht bezahlen, Du willst mich nur ärgern und machst meine Schilder kaputt.

Udo Pohlmann
Ich habe niemals ein Schild kaputt gemacht.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Doch ! Biste bei gesehen worden und das ist das nächste, wo ich Dir jetzt einen einstiele, wenne jetzt noch einmal was kaputt machen solltest, ne, dann nehm` ich das mit, am Mittwoch.

Udo Pohlmann
Ist jetzt die Schleifhexe wieder da ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Schleifhexe ?

Udo Pohlmann
Rollwagen und Sackkarre.

 

Rechtsanwalt Rainer Koch
Alles neu kaufen müssen.

Udo Pohlmann
Alles weg ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
War weg.

Udo Pohlmann
Ich hab` s nicht genommen.

Rechtsanwalt Rainer Koch
P.. leg` jetzt Geld hin, fahr zur Kasse hin, zieh` mal `n bisschen Geld. Du hast so lange keine Miete für Deine Wohnung bezahlt, Du mußt in Geld schwimmen. So, mach `s gut.

 

Ende des Telefonates.
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6. Das funktioniert doch gar nicht ! Datum: 7. 10. 2003

Rechtsanwalt Rainer Koch
Was ist jetzt wieder ?

Udo Pohlmann
Ja, das funktioniert doch gar nicht

Rechtsanwalt Rainer Koch
Hastes dahin gebracht ?

Udo Pohlmann
Das funktioniert, … wenn ich da die Lichthupe gebe und abfahre, dann hab` ich doch
gar kein Ergebnis nach 7 Minuten, dann bin ich doch weg.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Das ist egal, der Koffer äh, wird sofort mi äh, dort abgeholt. Haste`n jetzt dahingestellt oder nicht.

Udo Pohlmann
Ich hab` ihn, ich war noch gar nicht bei Hornbach.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja, das is, ist schwach, also ruf ` jetzt nur noch an, wenn das jetzt klar ist, pack` alles rein.

Udo Pohlmann
Lichthu Lichthupe, welche Richtung denn ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Äh, Richtung, äh, Danziger, also nicht obern wieder zur Hauptstraße Detmolder, sondern Du fährst ja in die Danziger rein.

Udo Pohlmann
Von der Detmolder aus ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Von der Detmolder und da bleibste auf der rechten Seite stehen, dann machste die Lichthupe, drei mal, aber erst nachdem Du rückwärts zum LKW gegangen bist.

Udo Pohlmann
Nach, achso, achso, wenn ich, m, wenn ich das hingestellt habe, ach hinterher. Ich muß erst da
dahinstellen, auf die Platten, auf die Waschbetonplatten …..

Rechtsanwalt Rainer Koch
Richtig ! Rückwerts zurück und dann drei mal Lichthupe und dann ganz schnell wegfahren meinetwegen die Reifen quitschen lassen, da ist mir egal

Udo Pohlmann
Ja, aber….

Rechtsanwalt Rainer Koch
Jetzt jetzt mach` mal, der, der steht da schon auf Abruf, der wartet.

Udo Pohlmann
Dann hab` ich doch nicht nach 7 Minuten das Ergebnis, wenn ich wegfahre, das paßt doch nicht.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Doch, doch.

Udo Pohlmann
Ja, wenn ich doch irgendwo hinfahre….

Rechtsanwalt Rainer Koch
Wenn Du Dich dahin stellst, in dem Moment werd ich angerufen. Verstehste ?

Udo Pohlmann
Aber das Ergebnis verstehe ich nicht.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Das Ergebnis kommt !

Udo Pohlmann
Ja , aber ich fahre doch ab, dann weiß ich doch gar nicht, ob ich nach 7 Minuten ein Ergebnis hab`.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Doch, das Ergebnis krist` de. So, mach` jetzt zu.

Udo Pohlmann
Wo, wohin kriege ich denn das Ergebnis ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Äh, umgehend, auf 200.000. So, seh` zu.

Ende des Telefonates

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7. Nun will ich mein Auto wieder haben. Datum: 7. 10. 2003

Rechtsanwalt Rainer Koch
Jah, P…………

Udo Pohlmann
Da bin ich wieder.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Was wills`de jetzt ? Haste `ne Koffer da stehen ?

Udo Pohlmann
Ja.

Rechtsanwalt Rainer Koch
O.K.  Alles klar !

Udo Pohlmann
Nun will ich mein Auto wieder haben.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja. Ich telefoniere

Udo Pohlmann
Ich bin hier erreichbar, tschüss.

Ende des Telefonates.


8. Das war jetzt die zweite Verarschung Datum: 7. 10. 2003

Rechtsanwalt Rainer Koch
P…….. äh,  das war jetzt die zweite Verarschung, da lach kein Geld drin !

Udo Pohlmann
Da lag keins drin ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ne. Und `n dummer Spruch, So was brauchen wir nicht

Udo Pohlmann
Ja ich dachte, das Auto ist dann wider da.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ne, das d Du mußt nicht so laut denken, Geld muß mal auf den Tisch. Samma, die
Aktion kostet, ich bin nur am telefonieren, ä ja der Koffer steht hier, aber ist nix drin.

Udo Pohlmann
Wo drin ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Im Koffer

Udo Pohlmann
Ist nichts im Koffer drin ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ne.

Udo Pohlmann
War der Koffer leer.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ach Mensch, P…..   hau` das Geld da rein, Du hast genuch, Du hast jahrelang keine Miete bezahlt. Du mußt in Geld schwimmen.

Udo Pohlmann
Ich habe jahrelang keine Miete zu Haus bezahlt ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ne.

Udo Pohlmann
hat das die …….

Rechtsanwalt Rainer Koch
Du, ich hab` `n Gespräch aufa Leitung. Mach `s gut.

Udo Pohlmann
Hallo ?

Ende des Telefonates


9. Frag` doch den Röttgen mal den Kommissar. Datum: 7. 10. 2003

Rechtsanwalt Rainer Koch
P… was ist jetzt wieder los ?

Udo Pohlmann
Wir machen das besser morgen mit dem Auto

Rechtsanwalt Rainer Koch
Was ?

Udo Pohlmann
Wir machen das besser morgen mit dem Auto

Rechtsanwalt Rainer Koch
Warum denn das jetzt, has, ist das Geld denn morgen da ?

Udo Pohlmann
Das Geld, das ä, wie viel sollten das sein ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ein Koffer voll

Udo Pohlmann
Bin ich ein Millionär ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
ja sicher.   P……. ich bin im Gespräch hier, be, pack`es in `n Koffer, stell es dahin und dann
geht das ab, ne ? Und und mach`nicht so viel……

Udo Pohlmann
Wo ist das Auto ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Das Auto ist im Himmel. Ne ?

Udo Pohlmann
Ach so.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Frag` doch den Röttgen mal, denn Kommissar, beim Kesselbrink.

Udo Pohlmann
Der Kesselbrink ist mit zu dubios, da ruf ` ich nicht mehr an.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja, das sind nette Polizisten, mußt nur aufpassen daß sie nicht gleich einlochen, die sind sehr
brastig auf Dich. Fünf, fünf Dienstaufsichtsbeschwerden, wie kannst `de so was machen ?

Udo Pohlmann
Kommt noch eine mehr dazu

Rechtsanwalt Rainer Koch
Dein, Dein, Dein, Dein, LKW haben sie eingescannt, ist in der Fahndungsliste, als verkehrsunsicher.
Brauchs `de gar nicht mehr mit losfahren, würd ` ich Dir nicht empfehlen, Vortäuschen einer
Straftat, hör ` mal, Du steigerst Dich jeden Tag.

Udo Pohlmann
Kommt noch was zu ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ach.    So ich bin hier im Gespräch, mach `s gut, ne.

Udo Pohlmann
Ich schlage vor  ……..

Ende des Telefonates.


10. Sie sind permanent gleichmäßig 3 Monate im Rückstand. Datum: 7. 10. 2003

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja Koch.

Udo Pohlmann
Herr Koch Sie durften doch das Auto nicht verschrotten !

Rechtsanwalt Rainer Koch
P………. melde Dich in Zukunft nicht mehr mit Koch, ich hatte jetzt wirklich angenommen da h, da eh, wär mein Verwandter gewesen. Hör mit der Scheiße auf.

Udo Pohlmann
Ich heiße Pohlmann ! Ich heiße Pohlmann. Nicht Koch.

Rechtsanwalt Rainer Koch
P……..Du hast Dich mit Koch gemeldet.

Udo Pohlmann
Nein hab ich nicht.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Koch haste doch eben wieder gesagt.

Udo Pohlmann
Ich habe Koch gesagt, weil Sie Koch heißen.

Rechtsanwalt Rainer Koch
So was gibt es jetzt.

Udo Pohlmann
Ja

Rechtsanwalt Rainer Koch
Hör mit Deinem blöden Auto auf, zeig Dich lieber selbst mal an zur Abwechslung, sonst mache ich es !!

Udo Pohlmann
Was ist denn jetzt eigentlich mit dem Lösegeld ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Strafbefreiende Selbstanzeige würde ich für Sie vorschlagen.

Udo Pohlmann
Was ist denn jetzt eigentlich mit dem Lösegeld, ich hab jetzt hier ein bisschen Geld, weil ich hier eine Tour hatte, ne ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja. Hatte ich Ihnen mehrfach gesagt, Koffer soll dahin gelegt werden, nix ist passiert, nur die Leute hier verarschen wollen !!

Udo Pohlmann
Ich kann es mir auch nicht aus den Eingeweiden schneiden, man muß es erst verdienen.

Rechtsanwalt Rainer Koch
P…….. Du hast so lange keine Miete bezahlt. Du hast so viel Geld, hast Du selbst gesagt, Du würdest jetzt nett frühstücken und die Kohle läge hier auf dm Tisch

Udo Pohlmann
Ja.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Du schwimmst im Geld, das weiß ich definitiv. So. Wer keine Miete bezahlt, wer weder Wohnungs-mieten noch sonstige Mieten bezahlt, der hat Geld genuch !!!

Udo Pohlmann
Das ist richtig, darf ich mal eine Frage stellen, woher stammt denn die Information an Sie, dass ich keine Wohnungsmiete bezahlen würde, hat das hier jemand aus dem Hause erzählt ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ja na sicher !!

Udo Pohlmann
An….

Rechtsanwalt Rainer Koch
Sie sind soweit im Rückstand.

Udo Pohlmann
Andreas Mattwich …… ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ach wer wer wer das erzählt hat, Sie wollen immer Namen wissen.

Udo Pohlmann
Sie haben doch den Kontakt zu Mattwich und zu Dehn nicht wahr ? Frau Dehn.

Rechtsanwalt Rainer Koch
………………..Kontoprüfung bei Ihnen vorgenommen, es sieht desolater aus ! Sie haben das ganze Bargeld, hamse ja selbst gesagt, zu Hause !

Udo Pohlmann
Allerdings aber doch nicht so, dass ich die Miete nicht bezahlt hätte.

Rechtsanwalt Rainer Koch
Sie haben so viel Miete nicht bezahlt, dass man Sie ultimativ nicht fristlos rausschmeißen kann. Mehr und nicht weniger. Sie sind permanent gleichmäßig drei Monate im Rückstand.

Udo Pohlmann
Hat das der Mattwich, oder die Frau Dehn gesagt, oder Frau Jöllenbeck, oder wer ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Ach Mensch.

Udo Pohlmann
Verraten Sie die Leute doch mal, die Sie selbst hinter` s Licht führen !

Rechtsanwalt Rainer Koch
Hinter` s Licht führt mich keiner.

Udo Pohlmann
Keiner ?

Rechtsanwalt Rainer Koch
Den Koffer solltes` te da abstellen, nix haste gemacht. Hättest nicht mal das Geld für den Koffer. Du bist vielleicht ` Ne Kanone.


Innerhalb dieses sehr langen Telefonates wies ich den Beschuldigten Rainer Koch darauf hin, daß ich geplant hatte, Fahndungsbriefe in den Gegenden zu verteilen, wo der Beschuldigte Rainer Koch, seine Garagen hat. Er versuchte mir nun durch Begehungsverbote den Zutritt zu verbieten. Ich verdeutlichte ihm, daß die Fahndungsbriefe, oder Zettel wichtig waren, denn vielleicht hat jemand gesehen, oder gehört, oder es hatte sich etwas herumgesprochen, wo der gestohlene Renault Espace Matra geblieben sein könnte. Nun kam es zu folgendem Gespräch:

Udo Pohlmann, Geschäftsführung:
Aber wer weiß, vielleicht hat jemand was gesehen, oder gehört, oder es spricht sich was rum, das kommt ja auch mit der Zeit immer mehr, daß man so immer mehr die gleichen Informationen bekommt. Von allen Seiten……….

Rainer Koch, Beschuldigter:
Also Rudolphi Straße, brauchste auch nicht mehr hingehen.

Udo Pohlmann, Geschäftsführer:
Heimliche Autolackierereien, heimliches Ein- und Ausladen von nebulösen Warengeschäften. Hier und da und dort immer die gleichen Aussagen. Immer die ………..

Rainer Koch, Beschuldigter:
Was für, ö, Sachen ein und ausladen, Dein Auto, oder was ?

Udo Pohlmann, Geschäftsführer:
Geheime Sachen, die niemand sehen darf, die darauf hindeuten, daß Leute, deren Eigentum abhanden gekommen ist, gar nicht wissen, daß deren Eigentum plötzlich in irgendwelchen Garagen verschwinden …………

Rainer Koch, Beschuldigter:
Jaaa !

Udo Pohlmann, Geschäftsführer:
… Um es von dort aus sicher, über bekannte Wegen ins Ausland, oder auf Übersee zu verschiffen.

Rainer Koch, Beschuldigter:
Jah ! Richtig ! Internationales Transfährgeschäft, ist offiziell angemeldet.

Udo Pohlmann, Geschäftsführer:
Jaa.

Rainer Koch, Beschuldigter:
Und was, was haste jetzt wieder zu scheißen ?

 

 

Ende des Teil-Protokolls.


Telefonprotokoll: 9. 3. 2004 (So viele Schulden has` te überall !)

Telefonat zur Absprache vom 9. 3. 2004, 15:26:51 Uhr. Dauer: 17:32 Minuten. Anrufer Udo Pohlmann, Thema: Die Audio CD`s werden bei der STA ungekürzten Inhalts eingereicht, weil Herr Koch nicht zu verbergen hat. Herr Koch hätte das Lösegeld längst haben müssen, da Herr Pohlmann so viel Schulden hat, (wie zum Beispiel bei RA Frohne und Gerhard Voss.) Geständnisgeber: Rainer Koch.
  

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, wie sieht` s aus ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Gar nichts sieht aus, die Tonqualität können wir gar nicht nutzen. Ich kann mich da gar nicht drauf erkennen.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Macht nichts.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
So` Quatsch. Hömma Du mußt da da noch `n Gutachten zu, äh, zu anfertigen, sogenanntes Tongutachten.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Nö.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Also Junge, Du, Du gehst ran, Du.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Mann, Mann, Mann, ey und mein Vatta machste in Angst und Schrecken

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ich sollte die Sache dort……….

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ich habe Dich, ich habe Dich nicht erpresst ! Ich habe Dich nicht erpresst !

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ich sollte die Sache dort ab………….

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ich betone noch mal, ich habe nicht Dein Auto geklaut. Was soll ich mit so `m scheiß Auto. So.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Jah und wofür war das Geld ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Das Geld ist nie geflossen und das Geld ist auch nie gekommen !

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Das hätt` ich längst haben müssen, so viel Schulden has`te überall !

Udo Pohlmann, Anrufer:
So, so. Zornig ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Was !?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Sind Sie zornig Herr Koch ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ich bin sehr ärgerlich, weil Sie jetzt meine Angehörigen da mit rein ……… Bis jetzt hab` ich noch viel, viel Verständnis für Deine Dummheiten gehabt.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Es war vereinbart, dass ich die dahin bringe.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Jaaa !

Udo Pohlmann, Anrufer:
Jabitte ! So reden Sie.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Wan, da war nix zu der Umschlag, gar nix. Der war …

Udo Pohlmann, Anrufer:
Sie wollten da sein. Sie wollten da sein, um die Zeit.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Eins zu eins hat der Mann sich da in` n Sessel reingesetzt, hat bald` n Klabaster gekriegt.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Aha, ja, Sie wollten, dass ich das dahin bringe und wenn der fremder Leute Briefe öffnet, kann ich nichts ändern.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
So ! Und und noch was gesagt, wenn Sie sowieso vorhaben, bei der Staatsanwalt, äh, schaft, diese äh, diese, diese Tonträger da reinzugeben, dann machen Sie das doch !!

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Und warum soll ich sie mir vorher anhören ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, weil es Ihr Wunsch war.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Quatsch. Das ist totaler Blödsinn, Sie rammeln sich in einer Sache, von einer Sache inne anderen, hoffentlich haben Sie so viel Geld noch, für sò` n Verfahren.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ne, ich hab` gar kein Geld.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Wissen Sie eigentlich, das Verfahren ist eingestellt worden und wenn Sie jetzt aus eigenen Stücken die Sache wieder aufleben, was meinen Sie, was das kostet ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, mich kostet das gar nichts.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ohohohohoh.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Geld, das ich nicht …….

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Sie sind auch so unbeholfen in der Sache. Wenn ein Verfahren eingestellt ist, von der Staatsanwaltschaft in Deutschland ne, und Du machst ein Wiederaufnahmeverfahren, dann musst Du die Musik bezahlen !

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ne, weiß ich nichts von.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
So, außer, es wäre jetzt `n neues Verfahren, mit neuen Sachverhalten.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Weiß ich nichts von.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Und ich sach noch mal, ich habe Dich nicht erpresset ! Ich habe von Dir kein Geld
bekommen ! Gornicks !

Udo Pohlmann, Anrufer:
Nicht bekommen, nichtbekommen

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Jetzt, jetzt hab` ich mal `ne Frage, selbst wenn es so gewesen wär`, was hast Du denn jetzt davon überhaupt ? Du hast weder was gezahlt, noch irgend was an Leistungen erhalten, was auch immer.
Udo Pohlmann, Anrufer:
Das…… Das wird……….

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Was hast Du im Endeffekt, von so einer Klage ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ich kläre den Fall auf.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ach ! Du klärst überhaupt nix mehr auf.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Den ganzen Fall klär` ich auf, von vorn bis hinten.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Du weißt doch noch nicht mal, an welchem Tag der Wagen geklaut worden ist.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Brauch` ich gar nicht mehr wissen.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Und Du weißt bis heute noch nicht, dass er geklaut ist !

Udo Pohlmann, Anrufer:
Natürlich ist er geklaut.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ne !

Udo Pohlmann, Anrufer:
Natürlich, ne Aneignungsabsicht kommt natürlich dadurch, dass jemand `ne Geldforderung an mich äußert. 10.000 Euro heißt natürlich, dass es jemand vorher haben wollte, um mich also dementsprechend um das Geld zu erleichtern.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
10.000 Euro war der Wagen gar nicht wert.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, es sollte ja auch für die Lagerware sein, wie sich herausstellte.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Lagerware hab` ich überhaupt nie gehabt.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ach so, aber die Information mit dem Internat und dem Kinderheim.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Das hat doch damit nix zu tun, deswegen hab` ich doch noch längst nicht, es inne Finger.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, aber zugegeben !

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Was hab` ich zugegeben ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Daß die vorher alle schön sortiert wurden und dass die aus dem Lager stammen.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Da hab` ich überhaupt nix von zugegeben.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ist auf der CD drauf, es waren 2 CD`s die dürfen Sie sich anhören und Sie dürfen dazu Stellung nehmen. Das ist ……

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ich darf gar nix mehr dazu sagen !

Udo Pohlmann, Anrufer:
So, so, weiß ich nix von.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Da, das ist `ne Riesensauerei, was Sie mir da einschenken wollen, Sie wollen mir nachweisen, dass ich Ihre Lagervorräte und Sie wollen mir nachweisen, dass ich Ihr Auto hätte.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ne.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ich wollte von Ihnen rückständige Miete haben, mehr nicht.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ach, so, die 10.000 Euro sind eine rückständige Miete. Ein bisschen viel, für wie viel Jahrzehnte hab` ich denn gemietet ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ach Mensch Junge, Du hast so viel kap, so viel Nerven gekostet, meine ganze Lagerhalle, ganzen Transport alles, äh, äh, wärste, ach, noch nicht mal mit der Summe hingekommen.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ach so, Nachttransporte ? Soll ich die auch noch bezahlen ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Also dies mal, wird es sich zeigen.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja was denn ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ich sage Dir, ich lass Dich beim Bock. Das war, das hast Du nicht um sonst bei meinem Vatta jetzt gemacht.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, ich habe das wunschgemäß überbracht. Wenn Sie nicht zum, wenn Sie nicht zum Termin ….

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Jaja ! Jaja !

Udo Pohlmann, Anrufer:
Zum Termin erscheinen, da weiß ich nichts von.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ich sage nur, so geht’s nicht.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ich habe versucht, Sie aus einer Situation heraus zu holen.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Aus welcher Situation wollen Sie mich denn heraus holen ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Aus der Situation, dass ich sonst genötigt bin, diese Beweise, ………. Eigentlich mache ich mich ja strafbar, wenn ich sie nicht dahin bringe, ne, dass ich die beweise zur Staatsanwalt bringe. Und das werde wohl leider tun müssen.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ich ferst…..

Udo Pohlmann, Anrufer:
Man hätte sich ja im Vorfeld ……….

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Was wollen Sie von mir jetzt noch ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ich möchte den Schaden ersetzt haben, den Sie bei mir angerichtet haben. Mit den Möbeln auf dem Acker, ich hab` `ne Kündigung bekommen.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Möbel auf dem Acker, das Thema ist abgeurteilt, in Detmold.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Nö.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Durch.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Nö. Und dann auch noch das Geld an Frohne. Der hat absichtlich die Sachen zu Hause gelassen, das haben Sie auch zugegeben

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ja, eh, da kann ich doch, ich kann doch nicht, eh, dann suchen Sie sich `n gescheiten Anwalt, oder machen Sie es selbst, ich hab` schon seit Jahren keinen eigenen Anwalt mehr.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Können Sie dann vor Gericht ja so angeben, nur ist alles letztendlich sehr sehr durchsichtig.
Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ja, wa was hab` ich denn mit Ihrem Frohne zu tun ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Müssen Sie selber mal nachdenken. Ich brauch` das nicht mehr erzählen.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Da, das müssen Sie mir mal erklären. Was ich mit Ihrem Herrn Frohne zu tun habe. Weil Sie da 6.000 Euro noch offen haben ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Weil Sie da ……….

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Wollen Sie sich jetzt von mir noch holen, oder was ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Oh dann sollten Sie mal Ihre eigenen Gespräche mitschneiden und anhören, was Sie anderen Leuten so alles da erzählen.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Mann, Mann, Mann.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Natürlich, Bestechung, Bestechung, Richter, das ist alles ganz normal, was ist an Korruption böse, können Sie alles bei der Polizei erzählen. Aber es wird wohl ein paar Stunden dauern, denk` ich mir.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ja. Sie verschlimmern Ihre Lage gänzlich. Ich kann nun nix mehr für Sie tun. Auf Grund von irgendwelchen Gequake, was man kaum richtig verstehen kann, wollen Sie `ne Klage festklopfen. Au, au, au, au, au.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ich kann die Aufnahmen auch ein bisschen entzerren, das ist kein Problem.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ja, das, ich kann mich auf diesen Tonaufnahmen nicht erkennen, das muß ich Ihnen mit Fug und Recht mal sagen.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Aber es sind ja auch noch andere dabei, ne ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Da sind nix andere bei, da sind nur Quakdinger und Blöd…..

Udo Pohlmann, Anrufer:
Zwei CD`s ! Zwei CD`s mit sehr sehr glasklaren Aufnahmen.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Also die mir zur Verfügung stehen, sind sehr schwach.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Waren das zwei CD`s ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ja, also, CD` s oder Kassetten, ich weiß es nicht.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ne, zwei CD` s waren das.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Und was wollen Sie jetzt von dieser ganzen Sache, was wollen Sie da finanziell rausholen, das wär` für mich mal interessant ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Das ist alles geklärt, das ist alles abgesprochen. Ich geb` das morgen, ich gebe morgen 4 CD` s an die Staatsanwaltschaft weiter und die wird sich dann mit Ihnen unterhalten.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Glaub` ich gar nicht, was will der sich mit mir unterhalten, der Fall ist doch eingestellt. Oder hast Du das nicht schriftlich gekriegt?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ich denke, wir brauchen darüber nicht diskutieren. Sie können Siech ja noch mal melden, wenn es Neuigkeiten gibt.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ich melde mich nirgends wo mehr. Ich hab` Sie nicht erpresst, ich hab` Ihr Auto nicht, ich hab` Ihre Lagerware nicht, ich bin nicht für das Fehlverhalten Ihres Anwaltes zuständig, was was wollen Sie eigentlich von mir. ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Werden wahrscheinlich doch mal ein paar Gespräche mit einem Arzt führen müssen, bevor man Sie in `n Gerichtssaal lässt.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ja, vielleicht ! Gerne !

Udo Pohlmann, Anrufer:
Wenn man so einen Quatsch hört.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ja, totaler Quatsch. Irrsinn.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, ich bin ehemaliger Rechtsanwalt, Notar, Richter, ich habe Polizeigeleitgehabt, als ich die Stangen brachte, die 8 Meter langen, auf `n 2 Meter Anhänger. Alles mit drauf.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ja, u, was wollen Sie mir denn das Gegenteil beweisen ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ich beweise Ihnen gar nichts

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
So.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ich beweise Ihnen gar nichts, aber man wird sich wundern, was ist denn das für einer. Erst will er 10.000 Euro haben, dann will er 7.500 Euro haben, das soll angeblich nur Miete sein, aber genau von seinem Grundstück ist das Auto weg und wenn es wieder da wäre, dann müsste ich erst mal 10.000 Euro bezahlen…….

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ich habe gesagt, ganz kurz hintereinander, ich kann Ihnen behilflich sein, das ist nicht um sonst, ich will gerne über den Fall nachdenken, aber Sie müssten da einen Obolus leisten.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
So, mehr war da nicht gesagt worden.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Und warum soll ich das rückwärts machen ? Rückwärts zum LKW gehen, das macht man doch ………. ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Das weiß ich ……….das hattte sicherlich in dem Zusammenhang `n Grund, müssen wir aber gar nicht jetzt erörtern.

 

Udo Pohlmann, Anrufer:
Der Spezi. Der Spezi ist der Grund.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Welcher Spezi ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, der dort das Zeug abholen sollte.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Also normaler Weise, wer s abholt, `wenn das so gelaufen wäre, wie Sie mir das jetzt schildern, dann drehen Sie sich doch zum Koffer um, viel besser geht es doch gar nicht, oder wie sehen Sie das ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ich sollte rückwärts zum LKW gehen, alles klar.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Haben Sie , hätten Sie den Metallkoffer noch im Auge behalten, richtig ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Hmhm.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Und was soll das wieder für ´n Sinn haben ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Tcha, dieses Rückwärts zum LKW gehen, das ist ein Typischer Wortlaut, wie er in kriminellen Kreisen so üblich ist. Obligatorisch, ne ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ja ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Das sagt man doch so.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Ja, ich weißes nicht.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Vielleicht soll das heißen, Sie müssen jetzt Angst haben, Sie müssen rückwärts gehen, Sie müssen die Arme so bewegen, dann müssen Sie schnell anfahren, dann haben Sie ein geheimnisvolles Ergebnis nach 7 Minuten. Dann ist plötzlich das Auto wieder da und die Lagerware ist wieder da.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Also die Lagerware war doch in der Krackser Straße 12.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Richtig.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
So. War ich Ihr Vermieter zu der Zeit ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Nö, aber Sie haben ja Kontakte gehabt und Sie kennen ja auch die Slowenen, ne, und Sie wissen ja auch, dass das die Slowenen waren, ne ? Und Sie kennen ja auch den Burghard gut, es werden sehr viele CD` s werden. Wird sich alles nachvollziehen lassen und wenn es ein strafbarer Inhalt ist, ist es verwertbar, ich muß das zum Eigenschutz machen, 210 ( es sollte 201 heißen).

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Was 210 ?

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, StGB !
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Ein anderer Teil aus dem selben Telefonat:

Udo Pohlmann, Anrufer
Frage, wollen Sie jetzt, dass ich die CD´ s jetzt in voller Länge dahin bringe, damit kein Zusammenhang fehlt, oder soll ich da was rausschneiden ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Was wollen Sie denn da rausschneiden !!

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, private Sachen, falls welche darin sind.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Sie müssen doch sowieso, Sie dürfen überhaupt gar keine manipulierten Tonträger dahinbringen, es kann nur in geschlossenen Einheiten laufen.

Udo Pohlmann, Anrufer:
Ja, dann darf ich wohl nichts rausschneiden, ne ?

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
So, da muß auch genau das Datum aufgeführt werden, wann gesprochen, mit wem gesprochen, eindeutig !

Ein anderer Teil aus dem selben Telefonat:

Udo Pohlmann, Anrufer:
Wir einigen uns darauf, ich lösche nichts, ich lasse das alles komplett.

Rainer Koch, hat nichts zu verbergen:
Muß ja ! Sie dürfen gar nichts löschen.


Telefon-Protokoll vom 8. 3. 2004.
Anrufer Herr Koch, gesteht Herrn Pohlmann, die versäumte Schulden-begleichung durch die Lösegeldzahlung, von 10.000 Euro, später 7.500.
“Also Herr Pohlmann, Sie hatten zu dem Zeitpunkt
 

genug Gelegenheit, bestehende Leute, die Geld noch von Ihnen kriegen,
in dieser Art und Weise abzuspeisen” !
Start:

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Pohlmann.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Morgen, Herr Pohlmann ! Herr Pohlmann, wa, welche, was ist eingestellt worden, oder was haben Sie überhaupt damit bezwecken wollen ?

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Herr Rainer Koch, das Verfahren KFZ-Diebstahl ist eingestellt.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Jah ! Ich war das doch gar nicht !
Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Aber doch nur für die kurze Zeit, bis der neue Brief ankommt.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Ja, und und und……

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ich hab` Sie jetzt angezeigt.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Was heißt angezeigt ?

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ja, wegen der 10.000 Euro, wegen der 7.500 Euro, die Si erhaben wollten. Machen Sie mal einen vernünftigen Preis für meine privaten Unterlagen, die sind doch für Sie nichts wert. Die können Sie doch gar nicht weiterverkaufen

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Herr Pohlmann, das hatten wir jetzt mehrfach versucht, die Angelegenheit ist durch.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ja, Sie wissen genau, ich habe keinen Tausender, ich habe nicht 1.000 Euro, es geht mir um meine privaten Sachen, die für Sie keinen Wert haben. Das Andere hat für Sie sicherlich einen Wert, aber doch nicht die privaten Akten, die privaten Unterlagen.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Da hätten Sie besser reagieren müssen. Da haben Sie ganz schlecht reagiert. Ich kann` s nur wiederholen. Ich weiß gar nicht, welches Pferd Sie da geritten hat.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ja, ist doch ganz einfach, wenn das Geld nicht da ist, kann ich es nicht geben.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Da kann man Kredite aufnehmen !

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Bitte ?

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Da kann man Kredite aufnehmen.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ja wo denn ?

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Ich hab` auch Schulden gemacht, für nix und wieder nix.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Aha und wo kann ich bei welcher Bank, wenn ohnehin jedes Konto gesperrt ist, einen Kredit aufnehmen ?

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Das weiß ich nicht, da gibt` s immer Mittel und Möglichkeiten.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Schön, welche sind das ?

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Zusätzlich arbeiten, man kann zusätzlich, äh, äh, über Internet handeln.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ach guck. Da muß ich auch noch einiges nachbezahlen.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
So, so und jetzt zeigen Sie mich an, jetzt oll, also die einzige Kuh, die da noch Milch bringen könnte, die zeigen Sie jetzt noch an,

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Kuh, die Milch bringen könnte ?

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Unmöglich finde ich das und dann so hoffnungslose Fälle, KFZ-Diebstahl, ich hab` mein Leben nicht Ihren Wagen geklaut ! Das wissen Sie auch.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Vielleicht war es ein Tipp gewesen.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Wie Tipp gewesen ? Ich hab` den Wagen aber nicht geklaut !

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ja, dann wissen Sie doch nicht, dass er im Himmel sei.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Also, ö, Herr Pohlmann.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ja.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Sie hatten zu dem Zeitpunkt genug Gelegenheit, ö, bestehende Leute, die Geld noch von Ihnen kriegen, in dieser Art und Weise abzuspeisen.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ja, wer ist denn das ? Das bisschen Miete hab` ich dem Dr. Markus Andreas Meyer-Stork doch angeboten.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Ach.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ich hätte ihm das voraus zahlen können, jetzt auch immer noch, ich habe `ne Bankverbindung, ich will meinen Mietvertrag und dann hätte er auf seine Banküberweisung, auf seine Kontonummer hin, meine Miete gezahlt haben können. Das hab` ich ihm per eMail zugesandt, die Antwort ist bis heute nicht gekommen, er will keine Miete. Ja was hat denn der noch …

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Den haben Sie doch vergrault !

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ja, habe ich.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
So und so geht das nicht.

Udo Pohlmann, Erpressungsopfer:
Ja.

Rainer Koch wollte Geldschulden eintreiben:
Wenn man mit ordentlichen Geschäftsgebaren an den Tag geht, dann hat man viel besser Erfolge.